Raumplanung
Winterthur passt Nutzungsplanung an

Verkaufsgeschäfte, Gastronomie- und Freizeitbetriebe, die viel Verkehr erzeugen, sollen in Winterthur nur noch an Lagen mit sehr guter Verkehrserschliessung zugelassen werden.

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Der Winterthurer Stadtrat beantragt verschiedene Änderungen der Nutzungsplanung.

Der Winterthurer Stadtrat beantragt verschiedene Änderungen der Nutzungsplanung.

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Der Stadtrat beantragt dem Grossen Gemeinderat verschiedene Änderungen der Nutzungsplanung, wie er am Donnerstag mitteilte.

In einer neuen Bestimmung der Bau- und Zonenordnung (BZO) wird die Zulässigkeit so genannter stark verkehrserzeugender Nutzungen (SVN) geregelt. Zu den Eignungsgebieten zählen die vier nahe den Autobahnanschlüssen liegenden Gebiete Steig, Auwiesen-Ost, Auwiesen-West und Rosenberg.

Neue SVN sind mit einem Gestaltungsplan auch ausserhalb der Eignungsgebiete möglich, wie es in der Mitteilung heisst. Generell ist für SVN eine gute verkehrliche Einbindung sicherzustellen.

Die Teilrevision der Nutzungsplanung legt ausserdem neu für drei Areale an der Zürcherstrasse eine Gestaltungsplanpflicht fest. Dies betrifft die Areale "Burger King", "Stadtwerk" und "Migrol/McDonalds".

Der Zweck der Gestaltungsplanpflicht wird neu in der BZO umschrieben. Mit der neuen Regelung werden die im öffentlichen Interesse liegenden Anforderungen an die zu erarbeitenden Gestaltungspläne verbindlich festgelegt.

Die grösste Änderung im Zonenplan umfasst die Aufhebung der Reservezone in Gotzenwil. Diese soll teilweise der Landwirtschaftszone und im Kernbereich der kantonalen Freihaltezone zugewiesen werden. Die landwirtschaftliche Nutzung ist auch innerhalb der Freihaltezone wie bis anhin gewährleistet, wie es in der Mitteilung heisst.

Vorgesehen sind ausserdem vier Einzonungen, die Anpassung einer Waldabstandslinie sowie verschiedene untergeordnete Änderungen und Korrekturen im Zonenplan.

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