Baden
Bäderquartier: Licht am Ende des Tunnels

Endlich ist es soweit: Dem Bäderquartier scheint nichts mehr im Weg zu stehen. Ein Kommentar.

Roman Huber
Roman Huber
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«Verenahof»-Innenhof. Alex Spichale

«Verenahof»-Innenhof. Alex Spichale

Daran haben Stadt und Region Baden kaum mehr zu glauben gewagt: Das Grossprojekt für ein neues Thermalbad, eine Reha-klinik mit Gesundheitshotel und ein Wohn- und Ärztehaus im Bäderquartier hat endlich freie Bahn, und dies nach jahrelangem hartem Ringen. Der Aargauer Heimatschutz hat die Pläne für den historischen Teil des Projekts positiv beurteilt und ist der Denkmalpflege des Kantons gefolgt, die zum selben Schluss gekommen ist. Im Frühjahr soll nun das Baugesuch für das rund 170 Millionen Franken teure Gesamtprojekt eingereicht werden.

Wenn es auch bis zum ersten Kopfsprung ins neue Botta-Bad noch bis Herbst 2018 dauern wird, so sieht man jetzt dennoch erstmals Licht am Ende des Tunnels. Das ist nicht zuletzt das Verdienst von Benno Zehnder, Verwaltungsratspräsident der Verenahof AG, der seit nunmehr acht Jahren hartnäckig und allen Widerwärtigkeiten zum Trotz nur ein Ziel vor Augen hat.

Eine bedeutende Rolle kommt nun der Baubehörde der Stadt Baden zu. Sie hat hoffentlich die Dringlichkeit des Projekts, nicht zuletzt im Interesse der Bevölkerung, erkannt, sodass von dieser Seite eine speditive Behandlung des Baugesuchs erwartet werden kann. Nichtsdestotrotz liegt es jetzt primär in den Händen der Verenahof AG als Bauherrin und der Gesundheitsstiftung Bad Zurzach+Baden als künftiger Betreiberin von Bad, Klinik und Hotel, dieses Projekt voranzutreiben, zu realisieren und im Gesundheits- und Wellnessmarkt dann richtig zu platzieren. Auf diesem Weg
hat es noch einige Klippen.

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