Baden
Für Erfolg braucht es Menschen

Das Trafo-Kongress- und Businesscenter hat eine bedeutende Auszeichnung erhalten. Damit das Trafo so erfolgreich werden konnte, brauchte es Menschen, die sich für das Zentrum einsetzen. Ein Kommentar.

Roman Huber
Roman Huber
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Vor gut 700 Zuhörern im Badener Trafo referierte der ehemalige tschechische Aussenminister Karel Schwarzenberg zur Situation von Europa und der EU.

Vor gut 700 Zuhörern im Badener Trafo referierte der ehemalige tschechische Aussenminister Karel Schwarzenberg zur Situation von Europa und der EU.

Alex Spichale

Das Trafo-Center in Baden ist ein Musterbeispiel dafür, wie man in einer kleinen Stadt erfolgreich Akzente setzt, die weit über die Region hinausstrahlen. Zuerst war da in den Jahren um 1990 nach der Fusion von BBC und Asea zur ABB die Idee, ein Industrieareal zu öffnen und einer gemischten Nutzung zuzuführen. Dazu brauchte es Gespür und Begeisterung für die vorhandene Bausubstanz und deren industriehistorische Architektur und schliesslich ein gesundes Abwägen von denkmalpflegerischen und wirtschaftlichen Aspekten.

Erfolg bedingt aber vor allem Menschen, die vorne hinstehen, für ihre Ideen kämpfen und andere überzeugen, die mit Geduld, Engagement und Hartnäckigkeit ein Ziel anvisieren, bis es erreicht ist. Dazu gehört auch eine Portion glückliche Fügung, wie es der Erhalt der A-Konzession für das Grand Casino darstellte, sowie den guten Riecher, wie er beim Kauf des Trafos bewiesen wurde.

Mit andern Worten: Es gibt einige Menschen, die massgeblich für den Erfolg des heutigen Kongress- und Businesszentrums Trafo verantwortlich sind und zwar von der ersten Stunde bis zur unlängst gefeierten Einweihung der erneuerten Hallen 36 und 37 und des Trafo-Hotels: Peter Blöchlinger, VR-Präsident der Stadtcasino AG, Peter Sterk, Kinounternehmer, Werner Eglin, Investor, Roberto Scheuer, Direktor Trafo Betriebs AG, sowie auf der politischen Ebene alt Stadtammann Josef Bürge und sein Nachfolger, der heutige Regierungsrat Stephan Attiger. Ohne sie würde das Trafo in der heutigen Form nicht existieren.