Persönlich
Ein spezielles Lob

Stephanie Brückner
Stephanie Brückner
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Der Santiglaus ist zu Besuch.

Der Santiglaus ist zu Besuch.

zvg/Christian Portmann

Es ist eine der grossen Freuden als Pfadileiter, die wir Jahr für Jahr erleben dürfen: der Besuch des Santiglaus Anfang Dezember. Dabei stehen in seinem grossen Buch nicht nur die Taten der Wölfli und Pfadis, sondern eben auch die der Leiter. Und obwohl ich nun doch schon 20 Jahre Lebenserfahrung hinter mir habe, bin ich dennoch jedes Mal ein wenig nervös, wenn mein Name aufgerufen wird und ich dem Santiglaus entgegentreten muss.

Dieses Jahr war meine Sorge jedoch unbegründet, denn der Santiglaus war zufrieden mit mir. «Wir danken dir für dein grosses Engagement und deinen starken Einsatz bei der Pfadi», sagte mir der Mann mit Bart. Ein Lob, das man immer gerne hört.

Das Spezielle an dem Lob realisierte ich allerdings erst einige Wochen später, als der Santiglaus sich schon lange wieder zurück in den Schwarzwald verzogen hatte. Denn dieses Jahr besuchte der Santiglaus nicht nur die Pfadi Herzberg, sondern auch die Pfadi Schalberg. So steckte unter dem Bart der Vater einer Leiterin aus der Pfadi Schalberg. «Lustig», dachte ich zuerst, «ich würde niemals meinen Papi in die Pfadi einladen, um Santiglaus zu spielen. Das ist doch voll uncool.» Doch dann traf es mich wie der Blitz. Denn der Papi dieser Leiterin ist kein normaler Papi. Nein. Es ist kein Geringerer als der amtierende Vorsteher des Basler Bau- und Verkehrsdepartements, Hans-Peter Wessels.

Ein solches Lob von einem Regierungsrat werde ich wohl nie wieder zu hören bekommen. Das geht direkt in den Lebenslauf.

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