Leserbrief
Schafe einquartieren im Wintersried?

Zum Leserbrief «Der Wolf ist eine wahre Bestie», Ausgabe vom 23. September

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Ein paar Dutzend Private geben jedes Jahr die Schafhaltung auf. Zu einem grossen Teil, weil sie die ständige Diskussion um den Wolf satthaben, oder aber, wenn ihre Herde einmal von einer Wolfsattacke betroffen war, dann ist für sie beim Anblick der elendiglich verendeten Tiere das Thema sowieso gegessen! Wir müssen uns also darauf einstellen, dass es in unseren Bergtälern über kurz oder lang keine Schafe mehr geben wird. Was aber passiert dann mit dem Wolf, wenn er nicht mehr auf einfache Art ein paar Schafen die besten Stücke aus dem Leib reissen kann?

Der Bund als oberster Wolfsschützer ist also gefordert, und hier bringe ich meine Idee ins Spiel. Für ein Asylzentrum findet sich im Wintersried in Schwyz keine mehrheitsfähige Lösung, wie aber wäre es mit Schafen? Hier liessen sich ohne grossen Aufwand Schafstallungen einrichten und so könnte der Wolf auch längerfristig mit genügend Futter versorgt werden.

Und für uns Menschen kann das Schaffleisch ja jetzt CO2-neutral aus Neuseeland beschafft werden. Allerdings muss der Ständerat hier noch einmal über die Bücher, denn diese Abgaben sind fürs \Erste nur für lebendes Fleisch vorgesehen. Oh Mutter Helvetia, hört denn der unaufhörlich voranschreitende Verblödungsprozess in deinem Lande nicht mehr auf?

Josef Wyer, Küssnacht a. R.

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