Italien
Mitte-Links stark bei Kommunalwahlen - Roms Bürgermeisterin abgewählt

Bei den Kommunalwahlen in Italien haben die Sozialdemokraten in den grossen Städten Erfolge gefeiert.

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Einer der Sieger: Gaetano Manfredi.

Einer der Sieger: Gaetano Manfredi.

Keystone

(dpa) In Mailand setzte sich der Mitte-Links-Kandidat Giuseppe Sala als Amtsinhaber dank der absoluten Mehrheit schon im ersten Wahlgang deutlich durch, wie die Auszählung am Montagabend nach zwei Wahltagen ergab. In Neapel wurde der frühere Minister Gaetano Manfredi ebenfalls bereits in der ersten Runde gewählt wie auch Matteo Lepore in Bologna. In Turin lag der Mitte-Links-Kandidat Stefano Lo Russo vor seinem Mitte-Rechts-Rivalen, muss aber in die Stichwahl in zwei Wochen.

Auch in der Hauptstadt Rom wird der nächste Bürgermeister erst in der zweiten Runde zwischen dem Mitte-Rechts-Kandidaten Enrico Michetti und seinem sozialdemokratischen Kontrahenten, dem früheren Finanzminister Roberto Gualtieri, entschieden. Nur auf Platz drei landete die amtierende Bürgermeisterin Virginia Raggi, die 2016 als erste Frau an der Spitze Roms gewählt worden war. Die Kandidatin der insgesamt schwächelnden Fünf-Sterne-Bewegung wurde damit abgewählt.

Neben den Kommunalwahlen wurde in Kalabrien auch die Regionalregierung gewählt, dabei setzte sich Mitte-Rechts durch. Der frühere Ministerpräsident Enrico Letta feierte zudem einen persönlichen Erfolg: Der Parteichef der Sozialdemokraten errang bei einer ausserplanmässigen Wahl in Siena einen Sitz im Parlament und kehrt nach sechs Jahren Pause in die Abgeordnetenkammer zurück.

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