Abfall
Greenpeace reicht Petition gegen «Masken-Littering» ein

Mit einer Petition will die Umweltschutzorganisation Greenpeace erreichen, dass sich der Bundesrat für Alternativen zu Einwegmasken einsetzt. Am Donnerstag wird diese nun den Behörden übergeben.

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Die Umweltschutzorganisation Greenpeace hat achtlos weggeworfene Hygienemasken gesammelt und fotografiert.

Die Umweltschutzorganisation Greenpeace hat achtlos weggeworfene Hygienemasken gesammelt und fotografiert.

HO

(mg) Über 19'500 Personen hätten die Onlinepetition «Umweltschutz in der Pandemie» in dreieinhalb Wochen unterschrieben. Mit dieser fordert die Umweltorganisation Greenpeace Massnahmen gegen das «Masken-Littering», wie es in einer Mitteilung vom Donnerstag heisst. So wird der Bundesrat darin aufgefordert, in die Produktion von zertifizierten Stoffmasken zu investieren oder diese zu unterstützen. Solche sollen die Einwegmasken ablösen, «die zunehmend draussen auf Böden und in Gewässern liegen».

Um auf die Verschmutzung in der Natur aufmerksam zu machen, hat Greenpeace eine digitale Sammlung gestartet. Dabei wurden weggeworfene Masken fotografiert. Seit dem 30. Oktober wurden so 1650 Masken gemeldet, die nicht ordnungsgemäss entsorgt wurden. «Wenn der Bundesrat weiterhin wegschaut, nimmt er eine Umweltbelastung in Kauf, die uns noch Jahrzehnte beschäftigen wird», sagt Philipp Rohrer, Fachexperte Zero Waste bei Greenpeace Schweiz, in der Mitteilung. Andere Länder seien da fortschrittlicher als die Schweiz.

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