Abstimmung vom 13. Juni
CO2-Gesetz und Pestizid-Initativen: So viele Inserate wie schon lange nicht mehr

Der Abstimmungskampf für den Urnengang vom 13. Juni wird an vielen Fronten geführt. Mehr Inserate als zum CO2-Gesetz gab es nur bei der Masseneinwanderungsinitiative.

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Zur Abstimmung über das CO2-Gesetz wurden so viele Inserate geschaltet wie schon lange nicht mehr.

Zur Abstimmung über das CO2-Gesetz wurden so viele Inserate geschaltet wie schon lange nicht mehr.

Keystone

Sowohl Gegner als auch Befürworter versuchen den Abstimmungskampf vom 13. Juni auch mit Inseratekampagnen für sich zu entscheiden – vor allem beim CO2-Gesetz und der Trinkwasser- und Pestizidinitiative. Das zeigt eine am Donnerstag veröffentlichte Auswertung von Année Politique Suisse (APS).

Das Projekt der Universität Bern beginnt mit der Sammlung und Analyse der Anzeigen acht Wochen vor dem Abstimmungstermin. Bis am 3. Juni zählte APS zum CO2-Gesetz total 935 Inserate. Das ist beinahe ein neuer Rekord: Lediglich bei der Masseneinwanderungsinitiative wurden im selben Zeitraum mit 1025 Inseraten mehr Anzeigen gezählt, wie es in der Studie heisst. Die Inserate der Befürwortenden würden deutlich dominieren.

Für die Trinkwasser- und Pestizidinitiative wurden insgesamt 839 Inserate gezählt. Hier zeigte sich, dass die Gegner, die mehr Anzeigen schalteten, beide Initiativen fast immer gemeinsam bekämpften. Inserate, die nur eine Initiative kritisierten, waren praktisch inexistent. (abi)

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