Abstimmungen vom 7. März
Tamedia-Umfrage: 65 Prozent sind für Verhüllungsverbot – Zustimmung gestiegen

65 Prozent der Stimmberechtigten wollen am 7. März die Burka-Initiative annehmen. Ein Nein gibt es dafür beim E-ID-Gesetz. Das zeigt die aktuelle Abstimmungsumfrage von Tamedia.

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Eine Tamedia-Umfrage zeigt aktuell eine deutliche Zustimmung zum Verhüllungsverbot.

Eine Tamedia-Umfrage zeigt aktuell eine deutliche Zustimmung zum Verhüllungsverbot.

Keystone

(abi) Würde bereits heute abgestimmt, dann würde sich eine deutliche Mehrheit für die Initiative «Ja zum Verhüllungsverbot» aussprechen. Das zeigt eine am Mittwoch veröffentlichte Online-Umfrage der Tamedia-Zeitungen und von «20 Minuten». Demnach stieg die Zustimmung gegenüber der ersten Umfrage gar noch von 63 auf 65 Prozent, wie es in einer Mitteilung heisst.

Stand heute fände die Burka-Initiative in allen Landesteilen und in allen Altersgruppen eine Mehrheit, wobei die Zustimmung bei älteren Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern deutlich stärker sei als bei den jüngeren. Die Zustimmung nehme entlang der Links-rechts-Achse zu, heisst es weiter. So unterstützen beispielsweise «rekordverdächtige» 95 Prozent der SVP-Wähler die Initiative. Linke Wählende lehnen die Initiative zwar mehrheitlich ab, dennoch wollen aktuell zum Beispiel 38 Prozent der SP-Wähler ein Ja in die Urne legen.

Nein-Trend bei der E-ID

Bei E-ID-Gesetz zeichnet sich ein Nein-Trend ab: Momentan würden 55 Prozent die Vorlage ablehnen, 45 Prozent zustimmen und 5 Prozent machten keine Angaben zu ihren Stimmabsichten, wie es weiter heisst. «Am höchsten ist die Zustimmung noch bei den Wählern der Mitte und des Freisinns. Gross ist die Skepsis bei den Anhängerinnen und Anhängern von Grünen und SP, aber auch der SVP.»

Noch offen ist das Rennen beim Freihandelsabkommen mit Indonesien. Gemäss Umfrage konnte sich keines der beiden Lager entscheidend absetzen. Aktuell würden 43 Prozent Ja sagen, 44 Prozent wollen ein Nein in die Urne legen. Eine absolute Mehrheit erreichte die Vorlage derzeit nur bei der FDP-Wählerschaft sowie bei denjenigen der Mitte.

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