Pandemie
Alain Berset: Ende Woche erhält die Schweiz über 600'000 Impfdosen

Gesundheitsminister Alain Berset lobte bei einem Besuch in Solothurn die Zusammenarbeit zwischen Bund und Kantone in der Coronakrise. Ende Woche erhält die Schweiz eine weitere Lieferung von Covid-Impfdosen.

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Gesundheitsminister Alain Berset mit Landammann Susanne Schaffner in Solothurn.

Gesundheitsminister Alain Berset mit Landammann Susanne Schaffner in Solothurn.

Screenshot/Kt. Solothurn

«Es geht nur gemeinsam», sagte Bundesrat Alain Berset im Anschluss an seinen Besuch in Solothurn am Dienstag. Das heisst: Die Coronakrise könne nur bewältigt werden, wenn Bund und Kantone an einem Strang ziehen. Bislang funktioniere diese Zusammenarbeit aber trotz Herausforderungen gut, sagte der Gesundheitsminister. So war Berset voll des Lobes für die Kantone:

«Ich muss nochmals herausstreichen: Die Kantone machen eine Riesenarbeit.»

Bund und Kantone seien mit ihrem Impfplan nun weit fortgeschritten. Nach Angaben von Alain Berset werden derzeit über 100'000 Dosen täglich verimpft. «Ende Woche erhält die Schweiz nochmals 600'000 Dosen», so der Bundesrat weiter. Fast zwei Millionen Menschen in der Schweiz seien aktuell vollständig geimpft. «Das ist gut, aber das reicht noch nicht, um die Pandemie zu stoppen», sagte Berset.

Kulturbranche ist weiter auf Unterstützungen angewiesen

Der SP-Bundesrat kam auch auf das Impf-Drive-in zu sprechen, welches er zusammen mit der Solothurner Gesundheitsdirektorin Susanne Schaffner am Dienstag in Grenchen besucht hat. Diese «innovative Lösung» zeige, dass der Zugang zur Impfung vielfältig sein müsse, so Berset. «Das Ziel bleibt weiterhin, so viele Menschen wie möglich zu impfen.»

Der Bundesrat und die Solothurner Gesundheitsdirektorin standen den Medien in der Kulturfabrik Kofmehl Red und Antwort. Mit Blick auf den Kulturbranche betonten beide, dass die Auswirkungen der Coronakrise in diesem Sektor noch länger zu spüren seien, auch wenn sich die epidemiologische Lage derzeit verbessere. «Die Unterstützung für den Kultursektor wird sicher noch eine Weile nötig sein», sagte Alain Berset, zu dessen Innendepartement auch das Bundesamt für Kultur (BAK) gehört. (dpo)

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