Bürgerrechte
Amnesty fordert Verbot von automatischer Gesichtserkennung in Schweizer Städten

Das Bündnis «Gesichtserkennung stoppen» aus drei zivilgesellschaftlichen Organisationen übergab die Petition am Mittwochabend dem Zürcher Stadtrat.

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Gesichtserkennung soll in Schweizer Städten verboten werden, fordert Amnesty zusammen mit anderen zivilgesellschaftlichen Organisationen.

Gesichtserkennung soll in Schweizer Städten verboten werden, fordert Amnesty zusammen mit anderen zivilgesellschaftlichen Organisationen.

Keystone

Amnesty und zwei weitere zivilgesellschaftliche Organisationen haben am Mittwochabend in Zürich eine Petition gegen automatische Gesichtserkennung eingereicht. Darin fordern sie, dass biometrische Massenüberwachung im öffentlichen Raum der Schweizer Städte verboten wird. «In der Schweiz fehlen gesetzliche Schranken gegen biometrische Überwachungstechnologien», schreibt das Bündnis am Mittwoch in einer Mitteilung.

Der Zürcher Stadtrat Daniel Leupi nahm die Petition in Empfang. Am Montag wurde die Petition bereits dem Lausanner Stadtpräsidenten übergeben und per Post an die zwanzig grössten Schweizer Städte und alle Kantonshauptorte versandt. (aka)

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