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Mutiertes Virus: Bündner Bergort Arosa lässt flächendeckend testen

Im Bündner Skiort Arosa sind an der Schule 14 Fälle des mutierten Virus aufgetreten. Nun muss diese die Tore schliessen. Die Behörden haben zudem eine Maskenpflicht eingeführt.

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Kurz vor den Skiferien ist eine gehäufte Ausbreitung der neuen Virusvariante in Arosa festgestellt worden. (Symbolbild)

Kurz vor den Skiferien ist eine gehäufte Ausbreitung der neuen Virusvariante in Arosa festgestellt worden. (Symbolbild)

Keystone

(rwa) Nach St. Moritz führt nun eine weitere Gemeinde im Kanton Graubünden Massentests durch. Kurz bevor die Skiferien beginnen, wurde in der Schule von Arosa eine gehäufte Ausbreitung des mutierten Coronavirus festgestellt. Als Schutzmassnahme hat das Gesundheitsamt Graubünden die Schule bis übernächsten Samstag geschlossen, wie die Behörden am Mittwochabend mitteilten.

Zudem will die Gemeinde diesen Freitag und Samstag die Bevölkerung und Gäste flächendeckend testen lassen. Die PCR-Tests würden analog bisheriger Pilotprojekte von Mitte Dezember 2020 sowie dem Flächentest von letzter Woche in St. Moritz umgesetzt, heisst es in der Mitteilung. Die Ergebnisse sollen am Sonntagabend vorliegen.

Auch Skischulen stellen Betrieb vorerst ein

Das Gesundheitsamt empfiehlt der Bevölkerung und den Gästen von Arosa dringend, an diesem Test teilzunehmen. Die Erfahrungen aus St. Moritz hätten gezeigt, dass die Flächentests eine rasche und nachhaltige Wirkung auf die Reduktion der Fallzahlen sowie auf die Eindämmung des mutierten Virus haben.

Auch die Skischulen in Arosa müssen den Betrieb vorerst einstellen. Vereinsaktivitäten und Sporttrainings mit Jugendlichen finden vorläufig nicht mehr statt. Ausserdem gilt auf dem gesamten besiedelten Gemeindegebiet von Arosa ab sofort eine Maskentragpflicht. Um eine Durchmischung der Wintersportgäste zu vermeiden, wird die Verbindung der beiden Schneesportgebiete Arosa und Lenzerheide bis und mit Samstag, 6. Februar 2021, aufgehoben. Die Bergbahnen in Arosa und Lenzerheide bleiben als Inselbetriebe weiterhin geöffnet.

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