Coronapandemie
Bundeshauszutritt wird weiter verschärft – Parlament rät Mitgliedern zum Impfen

Aufgrund der Ausbreitung des mutierten Coronavirus verschärft das Parlament die Zutrittsmöglichkeiten weiter. Zudem rät es Mitgliedern der Risikogruppe, sich impfen zu lassen.

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Der Zutritt zum Bundeshaus wird weiter verschärft. Bereits eingeführt worden ist die Maskenpflicht auch hinter Plexiglastrennwänden.

Der Zutritt zum Bundeshaus wird weiter verschärft. Bereits eingeführt worden ist die Maskenpflicht auch hinter Plexiglastrennwänden.

Keystone

(sat) Konkret dürfen nur noch Sitzungsteilnehmende, persönliche Mitarbeitende und Medienschaffende mit einem Dauerausweis ins Bundeshaus. Persönliche Gäste von Ratsmitgliedern und externe Besucherinnen und Besucher werden nicht mehr zugelassen. Das teilte das Parlament am Montag mit. Die Entscheide erfolgten in Absprache mit dem Berner Kantonsarztamt und dem Bundesamt für Gesundheit.

Zudem empfiehlt die Verwaltungsdelegation der Bundesversammlung Mitgliedern der Risikogruppen sich impfen zu lassen. Sie bittet die Kantone darum, diese Personen jeweils zur Impfung zuzulassen. Denn die Räte könnten laut Bundesverfassung nur dann verhandeln, wenn eine Mehrheit der Mitglieder anwesend ist. Seit der vergangenen Wintersession können Nationalratsmitglieder ihre Stimme auch in Abwesenheit abgeben, falls sie sich in Isolation oder Quarantäne befinden.

Empfehlung für digitale Kommissionssitzungen

Weiter empfiehlt das Parlament den Präsidien der verschiedenen Kommissionen und Delegationen, ihre Sitzungen nach Möglichkeit per Videokonferenz durchzuführen. Und auf Dienststellen- oder Truppenbesuche sei vorerst zu verzichten.

Bereits vergangene Woche war die Maskentragpflicht im Parlamentsgebäude ausgeweitet worden. Seither müssen auch an mit Plexiglas geschützten Sitzplätzen wie in den Ratssälen oder Sitzungszimmern Masken getragen werden.