Coronavirus
Schweizer Botschafter liess sich mit Sputnik V impfen

Impfaktion in Schweizer Botschaft: Yves Rossier, der ehemalige Schweizer Russland-Botschafter, hat sich kurz vor seiner Abreise mit Sputnik V impfen lassen.

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Yves Rossier (links), hier im Bild mit dem russischen Präsidenten Vladimir Putin, hat sich kurz vor seiner Abreise aus Russland mit Sputnik V impfen lassen.

Yves Rossier (links), hier im Bild mit dem russischen Präsidenten Vladimir Putin, hat sich kurz vor seiner Abreise aus Russland mit Sputnik V impfen lassen.

Keystone

(abi) Mehrere Angestellte der Schweizer Botschaft in Russland, darunter auch der ehemalige Botschafter Yves Rossier, haben sich mit dem umstrittenen russischen Corona-Impfstoff Sputnik V geimpft. «Mir war es wichtig, dass sich meine Kollegen impfen lassen konnten, wenn sie das wünschten», sagte Rossier am Donnerstag in der Sendung «HeuteMorgen» von Radio SRF. Sputnik sei damals der einzig verfügbare Impfstoff gewesen und er habe sich natürlich selbst auch impfen lassen.

Sputnik V ist umstritten, weil Russland ihn bereits vor der klinischen Phase-3-Überprüfung im August 2020 zugelassen hatte. «Ich hatte mich in der Schweiz über den Impfstoff informiert», sagt Rossier. «Wir hatten die Wahl zwischen dieser Impfung und keiner Impfung.» Zwar sei die Wirkung von Sputnik vielleicht nicht so hoch wie diejenige der neusten Generation, aber sie sei besser als gar keine Impfung. In der Schweiz will sich Rossier nicht nochmals mit einem der hier zugelassenen Präparaten impfen lassen. «Jetzt reicht es mir», sagte er.

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