Finanzielle Hilfe
Dürre: Schweiz hilft in Somalia und Äthiopien mit knapp 11 Millionen Franken

Knappe Nahrungsmittel: Das Horn von Afrika wird von einer Dürre heimgesucht. Rund 10 Millionen Menschen sind in ihrer Existenz bedroht. Die Schweiz hilft mit 10,8 Millionen Franken.

Drucken
Viehbestand und Ernten werden vernichtet: Äthiopien und Somalia werden von einer der schlimmsten Dürren heimgesucht. (Archivbild)

Viehbestand und Ernten werden vernichtet: Äthiopien und Somalia werden von einer der schlimmsten Dürren heimgesucht. (Archivbild)

Keystone

Das Horn von Afrika ist von einer der schlimmsten Dürren in der jüngeren Geschichte betroffen. Drei aufeinanderfolgende Trockenperioden hätten in der Region zu schwerem Wassermangel geführt, teilte das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) am Freitag mit. Insgesamt seien rund zehn Millionen Menschen in Äthiopien und Somalia aufgrund der grossen Nahrungsmittelknappheit in ihrer Existenz bedroht.

Auch befürchtet die Schweiz, dass aufgrund des Ukraine-Krieges die Preise für Weizen und anderen Grundnahrungsmittel steigen. Dadurch würde sich die Situation für die Menschen in Somalia und Äthiopien zusätzlich verschärfen.

Die Schweiz hat daher finanzielle Mittel in Höhe von 10,8 Millionen Franken freigegeben, um die betroffenen Menschen zu unterstützen. Unter anderem unterstütz sie mit dem Geld die Programme des Welternährungsprogramms und des IKRK. Der Betrag baut auf dem Schweizer Kooperationsprogramm Horn von Afrika 2022 bis 2025 auf, für das in den kommenden vier Jahre 215 Millionen Franken vorgesehen sind. Es ist bereits die dritte Auflage des regionalen Kooperationsprogramms, das nach der Hungerkrise von 2011 aufgegleist wurde. (abi)