Freiheitliche Bewegung Schweiz
Initiative zum Erhalt von Bargeld lanciert

Für die Freiheitliche Bewegung Schweiz ist Bargeld ein Zeichen von Freiheit und Unabhängigkeit. Deshalb lanciert sie eine Initiative für dessen Schutz. Die Organisation weibelte bereits für die Initiative «Stopp Impfpflicht».

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Richard Koller ist Urheber der Initiative «Bargeld ist Freiheit». 2017 war er Parteisekretär der SVP Luzern. (Archiv)

Richard Koller ist Urheber der Initiative «Bargeld ist Freiheit». 2017 war er Parteisekretär der SVP Luzern. (Archiv)

Keystone

Bargeld sei typisch Schweizerisch: es stehe für Freiheit, Unabhängigkeit, Sicherheit und Kultur. Doch aus Sicht der Freiheitlichen Bewegung Schweiz (FBS) werde Bargeld vermehrt als Gefahr und als überholt dargestellt. Deswegen hat die Organisation am Dienstag die Volksinitiative «Ja zu einer unabhängigen, freien Schweizer Währung mit Münzen oder Banknoten (Bargeld ist Freiheit)» lanciert, wie sie in einer Mitteilung schreibt.

Konkret verlangt die Initiative vom Bund, dass Münzen oder Banknoten immer in genügender Menge zur Verfügung stehen sollen. Ausserdem müsse der Ersatz des Schweizerfrankens durch eine andere Währung Volk und Ständen zur Abstimmung unterbreitet werden.

Dieses Volksbegehren brauche es vor allem für «Menschen in gesetzterem Alter und Menschen, die aus Überzeugung prioritär mit Bargeld verkehren möchten», so die FBS weiter.

Gefahr der permanenten Überwachung

Ohne Bargeld würden die Menschen ihrer freien Entscheidung beraubt und gar ausgegrenzt, argumentiert das Initiativkomitee. Zudem bestehe durch den Verzicht auf Bargeld die Gefahr, dass jeder zum gläsernen Bürger werden könnte. «Jeder Einzelne könnte in seinem Tun permanent überwacht werden», heisst es in der Mitteilung.

Das Initiativkomitee vertritt laut eigenen Angaben keine Lobby und keine Partei: «Wir sind einfache Schweizer Bürger, die ihr Verfassungsrecht wahrnehmen.» Urheber der Initiative ist Richard Koller, Präsident der Freiheitlichen Bewegung Schweiz. Koller war 2017 Parteisekretär der SVP Luzern, wurde danach aber freigestellt. Im Herbst 2020 lancierte die FBS die Initiative «Für Freiheit und körperliche Unversehrtheit (Stopp Impfpflicht)». (dpo)

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