Hackerangriff
Gemeinde Montreux wird Ziel von Cyberattacke

Die Dienste der Gemeindeverwaltung von Montreux sind am Sonntagmorgen Ziel einer Hackerattacke geworden. Ein Krisenstab wurde einberufen.

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Erneut ist eine Waadtländer Gemeindebehörde ins Visier von Cyberkriminellen geraten. (Symbolbild)

Erneut ist eine Waadtländer Gemeindebehörde ins Visier von Cyberkriminellen geraten. (Symbolbild)

Keystone

Der gemeinsame Sicherheitsdienst der zehn Waadtländer Riviera-Gemeinden (ASR) meldete den Vorfall am Sonntagabend. Er habe zusammen mit der Kantonspolizei einen Krisenstab eingerichtet. Zudem wurden die Strafverfolgungsbehörden eingeschaltet und Experten von Bund und Kanton sowie externen Fachleute beigezogen, um eine Lösung zu finden. Auch technische Notfallmassnahmen wurden ergriffen.

Aktuell werde abgeschätzt, welche Folgen der Angriff für die diversen Partner der Gemeindeverwaltung habe. Der ASR will über die weitere Entwicklung fortlaufend informieren – dies auf der Website und den Social-Media-Kanälen der Gemeinde. Die Website des ASR war am Montag nicht mehr aufrufbar.

Bereits im August war mit Rolle eine andere Waadtländer Gemeinde zum Ziel von Hackern geworden. Im Nachgang berichtete die «NZZ», sie hätte im Darknet sensible Daten von Mitarbeitern und Einwohnern gefunden, darunter Zeugnisse und Gesundheitsdaten von Kindern sowie private Handynummern von Einwohnern. (wap)

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