Hochschulen
Wegen Pandemie: Maturanden fingen 2020 schneller mit dem Studium an

Die Zahl der Neueintritte an den universitären Hochschulen erreichte 2020 einen neuen Höchststand. Viele Maturanden nahmen ihr Studium schneller auf als vor der Krise üblich.

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Flucht an die Uni: 2020 zog es mehr Maturabgänger direkt an die Hochschulen als in den Jahren zuvor. (Symbolbild)

Flucht an die Uni: 2020 zog es mehr Maturabgänger direkt an die Hochschulen als in den Jahren zuvor. (Symbolbild)

Keystone

Die Covid-Pandemie nahm 2020 vielen Maturanden die Lust am beliebten «Zwischenjahr»: Viele schrieben sich direkt nach der Maturität an einer universitären Hochschule ein. Dadurch habe die Zahl der Neueintritte an den Unis einen neuen Höchststand erreicht, teilte das Bundesamt für Statistik (BFS) am Montag mit.

Der Anteil der Maturanden, der direkt an die Uni ging, stieg von 45 auf 53 Prozent. Dies entspricht 1500 Personen. Bei Frauen war die Zunahme grösser als bei Männern. Dabei gab es auch regionale Unterschiede. In der französischsprachigen Schweiz stieg der Anteil der Direktübertritte nur um fünf Prozent, in Zürich dagegen um 14 Prozent.

Bei der Berufs- oder Fachmaturität sind laut BFS keine entsprechenden Unterschiede beobachtet worden. Auch auf den Übertritt von der obligatorischen Schule in die Berufslehre hatte die Pandemie keine Auswirkungen. (wap)

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