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Schweiz kauft drei Millionen weitere Impfdosen von Pfizer/Biontech

Die Schweiz hat sich weiteren Impfstoff gesichert: Drei Millionen Impfdosen von Pfizer/Biontech sollen die Impfkampagne stärken. Das twitterte Alain Berset.

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Das Impfzentrum in Einsiedeln.

Das Impfzentrum in Einsiedeln.

Keystone

(mg) Während die Impfkampagne in den letzten Tagen etwas ins Stocken geraten ist, hat Gesundheitsminister Alain Berset am Mittwoch nun erfreuliche Nachrichten verkündet. So habe sich der Bund drei Millionen weitere Impfdosen von Pfizer/Biontech gesichert, schreibt Berset auf Twitter. «1 Million Dosen stehen den Kantone bereits im April, Mai und Juni zur Verfügung», so Berset. Damit werde die Impfkampagne weiter gestärkt.

Erst am Dienstag hatten die Experten des Bundes ihr Versprechen bekräftigt, dass bis Ende Juni alle Schweizer und Schweizerinnen, die sich impfen wollen, sich auch impfen lassen können. Gleichzeitig beklagten sich aber mehrere Kantone, dass sie nicht genügend Impfstoff zur Verfügung hätten. Bislang hat die Schweiz 1,3 Millionen Dosen erhalten, 951'804 wurden verimpft, 332'585 Personen haben bereits beide Dosen erhalten.

Mit weiteren Herstellern im Gespräch

Bisher hat der Bund mit fünf Impfstoffherstellern Verträge abgeschlossen: Moderna (insgesamt rund 13,5 Millionen Impfdosen), Pfizer/Biontech (6 Millionen Impfdosen), AstraZeneca (rund 5,3 Millionen Impfdosen) und Curevac (5 Millionen Impfdosen) sowie Novavax (6 Millionen). Zugelassen sind in der Schweiz aber nur die Impfungen von Moderna und Pfizer/Biontech, jener von AstraZeneca steht gemäss verschiedenen Berichten kurz vor der Zulassung.

«Der Bund steht weiterhin mit verschiedenen Impfstoffherstellern im Gespräch», heisst es in einer Mitteilung vom Mittwoch. Zurzeit setzen die Behörden «insbesondere auf mRNA-Impfstoffe». Diese Impfungen würden sich sich «hochwirksam und gut verträglich» erweisen.