Jubiläum
Glückskette sammelt in 75 Jahren fast zwei Milliarden Franken an Spenden

Die Glückskette feiert dieses Jahr ihr 75-jähriges Jubiläum. In über 250 Sammlungen kamen über die Jahre fast zwei Milliarden Franken an Spenden zusammen.

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Die Glückskette wird dieses Jahr 75 Jahre alt.

Die Glückskette wird dieses Jahr 75 Jahre alt.

Keystone

Die Glückskette hat ihren Ursprung in Lausanne im Jahr 1946. Die beiden Radiomacher Jack Rollan und Roger Nordmann wollten etwas gegen das Leid nach den Zweiten Weltkrieg unternehmen. Am 26. September wurde die erste Sendung «Chaîne du Bonheur» ausgestrahlt, gefragt waren in der ersten Zeit nur Sachspenden und Hilfsgüter. Die Glückskette war dann 37 Jahre lang Teil der SRG. Weil die Sammlungen häufiger, die Zusammenarbeit mit Hilfswerken aber komplexer wurde, wurde sie 1983 zu einer unabhängigen Stiftung.

In den 75 Jahren seit ihrer Gründung organisierte die Glückskette 257 Sammlungen, wie es in einer Mitteilung zum Jubiläum heisst. Ein Grossteil diente der Wiederaufbauhilfe nach Erdbeben, Wirbelstürmen und anderen Naturkatastrophen. Insgesamt kamen fast zwei Milliarden Franken an Spenden zusammen, 5'097 Projekte wurden damit finanziert. Die grösste Sammlung fand nach dem Tsunami 2004 in Südostasien statt, insgesamt wurden 227 Millionen Franken gespendet. Die Spendenaktion im Rahmen der Coronakrise brachte 43,7 Millionen Franken ein.

Um das Jubiläum zu feiern, organisiert die Glückskette mit der SRG vom 12. bis zum 17. Dezember eine Solidaritätswoche für Kinder in Not. «Die Solidarität mit Kindern ist essenziell, um ihre Zukunft zu verbessern und teilweise sogar unerlässlich, damit sie überleben können», lässt sich die stellvertretende Direktorin Catherine Baud-Lavigne zitieren. (agl)

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