kantonale wahlen
Zwei Nationalräte kandidieren für einen Sitz in Walliser Regierung

Im Kanton Wallis steigen acht Kandidaten ins Rennen um die fünf Sitze im Staatsrat. Darunter die zwei Nationalräte Mathias Reynard (SP) und Franz Ruppen (SVP).

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Acht Kandidatinnen und Kandidaten wollen einen Sitz im Walliser Staatsrat erobern.

Acht Kandidatinnen und Kandidaten wollen einen Sitz im Walliser Staatsrat erobern.

Keystone

(agl) Am 7. März wählt der Kanton Wallis seine neue Exekutive. Insgesamt treten sechs Männer und zwei Frauen zu den Wahlen an, darunter drei Bisherige, wie der Kanton am Montag in einer Mitteilung schreibt. Neu in die Regierung wollen auch die beiden Nationalräte Mathias Reynard und Franz Ruppen.

Reynard soll den Sitz der abtretenden SP-Staatsrätin Esther Waeber-Kalbermatten sichern. Für seine Kandidatur als Staatsrat gab Reynard eine andere Kandidatur auf. Zusammen mit der Zürcher SP-Nationalrätin Priska Seiler Graf hatte er sich um das nationale Parteipräsidium beworben, zog sich jedoch im vergangenen Sommer zurück. «Für mich hat das Wallis Priorität», lautete damals seine Erklärung.

Auch der SVP-Nationalrat Franz Ruppen erhofft sich einen Sitz in der Walliser Regierung. Er will den Sitz der SVP zurückholen, den die Partei vor vier Jahren mit der Abwahl von Oskar Freysinger verloren hat. Die CVP hat derweil drei Sitze zu verteidigen. Dafür treten die beiden Bisherigen Christophe Darbellay und Roberto Schmidt sowie der neue Serge Gaudin an. Auf den frei werdenden Sitz von
Jacques Melly (CVP) drängen jedoch auch die Grünen. Sie treten mit den beiden Kandidatinnen Brigitte Wolf und Magali Di Marco an, die gemeinsam mit Mathias Reynard eine Liste bilden.