Katholische Kirche
Es geht auch um die Frauen: Schweizer Bischöfe besuchen Papst Franziskus

Die Mitglieder der Schweizer Bischofskonferenz werden heute in Rom von Papst Franziskus empfangen. Dabei wollen sie auch die Frauenfrage zur Sprache bringen.

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Der Papst werde gut zuhören, glaubt Bischof Felix Gmür, Präsident der Bischofskonferenz.

Der Papst werde gut zuhören, glaubt Bischof Felix Gmür, Präsident der Bischofskonferenz.

Keystone

Bei dem Treffen handelt es sich um einen sogenannten Ad-Limina-Besuch, wie er weltweit für alle Bischöfe üblich ist. Dabei treffen sich die Bischöfe alle fünf Jahre mit ihrem Oberhaupt, um einen Bericht über den Zustand ihrer Diözese abzugeben. Die Bischöfe wollten mit dem Papst über ihre Erfahrungen bei der Vorbereitung zur nächsten Synode sprechen, teilt die Bischofskonferenz mit. Ausserdem wollen sie die Frauenfrage ansprechen.

«Ich freue mich auf einen geistlichen Impuls, eine Ermutigung», zitiert die Mitteilung den Präsidenten der Bischofskonferenz, Felix Gmür. Er sei überzeugt, dass der Papst gut zuhören werde. «Ich glaube, dass es eine spannende Begegnung wird», so Gmür.

Eigentlich hätte der Besuch der Schweizer Bischöfe bereits im Januar stattfinden sollen. Wegen der damaligen Coronalage wurde er aber verschoben. Die Bischöfe weilen schon seit dem 21. November im Vatikan. Auf dem Programm standen neben der Treffen mit dem Oberhaupt der römischen Kirche auch eine Begegnung mit der Schweizergarde und dem Schweizer Vatikan-Botschafter Denis Knobel. Die letzte gemeinsame Romreise der Bischöfe hatte 2014 stattgefunden.

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