Klimakonferenz
Parmelin fordert in Glasgow ehrgeizige Klimaziele

Bundespräsident Guy Parmelin sprach am Montag an der UNO-Klimakonferenz in Glasgow. Er bekräftige das Ziel der Schweiz, die Emission von Treibhausgasen bis 2030 zu halbieren.

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Illustre Gesellschaft: Parmelin mit dem britischen Premier Boris Johnson (l.) und UNO-Generalsekretär Antonio Guterres (r.)

Illustre Gesellschaft: Parmelin mit dem britischen Premier Boris Johnson (l.) und UNO-Generalsekretär Antonio Guterres (r.)

Keystone

Bundespräsident Guy Parmelin forderte am Montag an der UNO-Klimakonferenz in Glasgow von den anwesenden Staats- und Regierungschefs ehrgeizige Klimaziele. Die doppelte Kompensation von Treibhausgasemissionen müsse abgeschafft und mehr finanzielle Mittel freigegeben werden, so Parmelin.

Er bekräftigte die Absicht der Schweiz, ihre Emissionen bis 2030 zu halbieren und bis 2050 auf netto null hinunterzufahren. Ausserdem kündigte er an, dass die Schweiz 11 Millionen US-Dollar in den Anpassungsfonds einzahlen werde, von dem Entwicklungsländer profitieren können. Als Alpenland sei die Schweiz vom Klimawandel besonders betroffen, so Parmelin weiter.

«Ein Kind, das heute in meinem Land geboren wird, wird in seinem Leben mit vier mal so vielen Extremereignissen konfrontiert werden wie seine Grosseltern», sagte er. Der Anstieg der globalen Temperatur müsse wie im Pariser Abkommen auf 1,5 Grad Celsius beschränkt werden. (wap)

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