Bildungskommission
Ständeräte wollen mehr Geld für Sportanlagen von nationaler Bedeutung

Die ständerätliche Bildungskommission will den Bau von Sportanlagen stärker unterstützen. Im Vergleich zum Bundesrat schlägt sie ihrem Rat eine Aufstockung des Kredits um 13 Millionen Franken vor.

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Die Ständeratskommission will Sportanlagen stärker fördern als der Bundesrat. (Symbolbild)

Die Ständeratskommission will Sportanlagen stärker fördern als der Bundesrat. (Symbolbild)

Keystone

Die Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur (WBK) hat an ihrer Sitzung vom Dienstag die Botschaft des Bundesrates zum nationalen Sportanlagenkonzept beraten. Darin beantragt die Regierung Verpflichtungskredite in der Höhe von 67 Millionen Franken für Sportanlagen von nationaler Bedeutung. Die Ständeratskommission befürwortet die Anträge, will die Hilfen aber noch weiter aufstocken. Das schreiben die Parlamentsdienste in einer Mitteilung vom Mittwoch.

So beantragt die WBK ihrem Rat einerseits, zusätzliche Kredite für drei Sportanlagen zu gewähren. Konkret geht es um 2 Millionen Franken für eine Schwimmhalle in Bern, 1,5 Millionen für eine Unihockeyhalle in Schiers (GR) und 2 Millionen für ein Sportzentrum in Kerenzerberg (GL). Andererseits will die Kommission die Kreditgewährung flexibler generell gestalten. Dazu schlägt sie ihrem Rat vor, den Kredit für «diverse weitere Sportanlagen» von 7,8 auf 15 Millionen zu erhöhen. Der Gesamtbetrag der Finanzhilfen würde sich so neu auf fast 80 Millionen belaufen.

Weiter Unterstützt die Kommission eine nationale Kampagne gegen Mobbing und Cybermobbing bei Kindern und Jugendlichen. Diese soll sensibilisieren und auf strafrechtliche Folgen hinweisen. Die WBK empfiehlt eine entsprechende Motion einstimmig zur Annahme. (agl)

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