Luftfahrt
Wegen Corona: Nochmals ein Viertel weniger Flüge am Schweizer Himmel

Skyguide hat im ersten Halbjahr 2021 gut 200'000 Flüge nach Instrumentenflugregeln (IFR) kontrolliert. Das sind im Vergleich zum Vorjahr 24,9 Prozent weniger.

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Skyguide kontrollierte im ersten Halbjahr weniger Flüge als im Vorjahr. (Symbolbild)

Skyguide kontrollierte im ersten Halbjahr weniger Flüge als im Vorjahr. (Symbolbild)

Keystone

Wer den Himmel beobachtet, sieht viel weniger Flugzeuge als noch vor der Coronapandemie. Der Eindruck täuscht nicht: Die Schweizer Flugsicherung Skyguide hat im ersten Halbjahr insgesamt 203'346 Flüge nach IFR kontrolliert, wie sie am Donnerstag mitteilte. Das ist gegenüber 2020 ein Rückgang von 24,9 Prozent. Im Vergleich mit 2019 – also der Zeit vor Corona – sind es sogar 67,8 Prozent weniger. Die Zahl der abgewickelten Überflüge sank im Vergleich zu den ersten sechs Monaten 2020 um 21,2 Prozent, diejenige der Starts und Landungen in der gesamten Schweiz um 29,3 Prozent.

Vor allem die Fracht- , Geschäfts- und Charter-Flüge konnten gegenüber dem Vorjahr bezüglich Flugbewegungen mit 20,5 Prozent respektive 28,8 und 13,6 Prozent zulegen. Die traditionellen und die Low-Cost Airlines verloren demgegenüber 40,4 respektive 46,5 Prozent, wie es weiter heisst.

Trotz Corona unverändert bleibt die Pünktlichkeit: Gemäss Skyguide waren 99,7 Prozent aller von ihnen kontrollierten Flüge rechtzeitig. Auch habe die Pandemie weiterhin keine Auswirkungen auf die Trainingsflüge und Einsätze der Schweizer Luftwaffe und auf die militärische Flugsicherung der Skyguide. (abi)

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