Mobilität
29'100 neue Fahrzeuge im Juli auf Schweizer Strassen – vor allem Elektro

Die Elektroautos sind in der Schweiz weiter im Vormarsch: Sie legten im Juli gegenüber dem Vorjahr um 85 Prozent zu. Insgesamt leidet der Automarkt aber weiter.

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Der Verkauf von Neuwagen stockt in der Schweiz weiterhin. (Symbolbild)

Der Verkauf von Neuwagen stockt in der Schweiz weiterhin. (Symbolbild)

Keystone

So wurden im Juli insgesamt 29'100 Strassenmotorfahrzeuge neu in Verkehr gesetzt. Im Vergleich zum Juli 2020 sind das 14 Prozent weniger, wie das Bundesamt für Statistik am Freitag mitteilte. Neben den elektrisch betriebenen Personenwagen legten auch die Normal-Hybride um 63 und die Plug-in-Hybride um 48 Prozent zu. Die Benziner und Diesel-Autos nahmen hingegen um 26 respektive 54 Prozent ab.

Die Importeursvereinigung Auto Schweiz schrieb Anfang August vom «schlechtesten Juli-Resultat seit der Jahrtausendwende». Dieses sei vor allem auf Lieferprobleme infolge des Mangels an Halbleitern bei der Fahrzeugproduktion zurückzuführen. Einige Hersteller würden zwar ein absehbares Ende der Nachschubproblematik melden, «derzeit bremst sie den Auto-Markt aber spürbar aus». (abi)

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