Nationalrat
Beat Walti tritt zurück: Die FDP braucht ein neues Fraktionspräsidium

Der Zürcher Nationalrat Beat Walti hat nach viereinhalb Jahren seinen Rücktritt als Fraktionspräsident der FDP angekündigt. Seine Nachfolge will die Partei Anfang 2022 regeln.

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Beat Walti gibt sein Amt als Fraktionspräsident der FDP im Bundeshaus ab, will jedoch weiterhin im Nationalrat politisieren.

Beat Walti gibt sein Amt als Fraktionspräsident der FDP im Bundeshaus ab, will jedoch weiterhin im Nationalrat politisieren.

Keystone

Walti wolle sich künftig wieder mehr auf die Rats- und Kommissionsarbeit und auf seine beruflichen Tätigkeiten konzentrieren, schreibt die FDP in einer Mitteilung vom Dienstag. Nach viereinhalb Jahren gab der Zürcher Nationalrat deshalb seinen Rücktritt als Fraktionspräsident bekannt. Der Entschluss, das Präsidium weiterzugeben, sei schon länger gereift, lässt sich Beat Walti in der Mitteilung zitieren. Knapp zwei Jahre vor den Wahlen sei dieser nun gekommen.

Der Wechsel soll auf die kommende Frühlingssession hin passieren. Um die Nachfolgeregelung will sich die FDP Anfang des nächsten Jahres kümmern, wie sie weiter schreibt. Beat Walti sitzt seit 2014 im Nationalrat und wird dieses Amt auch weiter ausüben. Der 53-jährige Zürcher übernahm die Fraktionsleitung im August 2017 zunächst interimistisch von Ignazio Cassis, als dieser seine Kandidatur für den Bundesrat bekannt gab. Im November wurde Walti dann formal ins Fraktionspräsidium gewählt. (agl)