Nur elektronisch verfügbar
Besserer Datenschutz: Das «Zertifikat Light» kommt am 12. Juli

Weil beim Covid-Zertifikat auch Unbefugte an Gesundheitsdaten gelangen können, kommt am 12. Juli das «Zertifikat Light» für den Gebrauch im Inland – allerdings nur in elektronischer Form.

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Mangelnder Schutz von Gesundheitsdaten: Zertifikat-Kontrolle vor einem Lausanner Club.

Mangelnder Schutz von Gesundheitsdaten: Zertifikat-Kontrolle vor einem Lausanner Club.

Keystone

Wer ein Covid-19-Zertifikat hat, kann schon bald eine abgespeckte digitale Kopie davon erstellen. Diese enthält im Gegensatz zum Original keine Daten, die Unbefugte bei der Prüfung der Zertifikate mit selbstentwickelten Apps hacken können. Das sogenannte Zertifikat Light könne ab dem 12. Juli in der App erstellt werden, meldete das Bundesamt für Informatik und Telekommunikation (Bit) am Mittwoch. Der Bundesrat hat am selben Tag eine entsprechende Verordnungsänderung beschlossen.

Das «Zertifikat Light» werde nur in der Schweiz als gültiger Nachweis anerkannt und könne nur elektronisch ausgestellt werden, heisst es in der Mitteilung. Weiter wurden in der Verordnung die Bestimmungen über Druck und Versand der Impfzertifikate angepasst. Bei vollständig geimpften Personen übernimmt der Bund diese nur noch bis am 14. Juli. Ab diesem Zeitpunkt könnten die Kantone das Zertifikat gleich bei der Impfung übergeben. Wer danach noch einen Ausdruck vom Bund wolle, müsse für Druck und Versand selbst aufkommen. (wap)

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