Restaurants
Bessere Stimmung, weniger Littering: Städteverband will Terrassen öffnen

Restaurants sollen ihre Terrassen wieder öffnen dürfen, findet der Städteverband. Er erhofft sich davon mehr Vorteile als Risiken für die Stadtzentren. Damit steigt der Druck auf den Bundesrat.

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In den Aussenbereichen von Restaurants soll wieder konsumiert werden dürfen. Das fordert der Städteverband.

In den Aussenbereichen von Restaurants soll wieder konsumiert werden dürfen. Das fordert der Städteverband.

Keystone

(agl) Die Tage sind wieder länger, die Temperaturen frühlingshaft. Die Menschen sammeln sich in Parks, an Seeufern oder in der Stadt, um das Wetter und die Gesellschaft zu geniessen. Vor diesem Hintergrund sei es vertretbar, die Aussenterrassen von Restaurants zu öffnen, argumentiert der Städteverband in einer Mitteilung vom Montag. Dies biete sowohl für die Restaurantbetreiber als auch für die Bevölkerung «eine gewisse Perspektive» und würde die Stimmung heben.

Weiter erhofft sich der Städteverband, dass so das Littering mit Einweggeschirr und Verpackungen von Take-Away-Angeboten eingeschränkt wird. Dies sei «zunehmend ein Ärgernis». Die Auflagen für die Restaurants mit strengen Schutzkonzepten sorgten zudem für einen «geordneten Konsum» und gute Kontrollmöglichkeiten. Der Verband fordert den Bundesrat deshalb in einem Brief auf, eine Öffnung der Terrassen zu prüfen. Dies, sofern die epidemiologische Lage es erlaubt. Die Landesregierung wird am Mittwoch über allfällige Lockerungsschritte entscheiden.