Schutzmachtmandat
Arbeitsreise: Livia Leu trifft Vertreter der Biden-Administration

Auf ihrer ersten Reise ausserhalb Europas hat Staatssekretärin Livia Leu in Washington hochrangige Vertreter der US-Administration getroffen. Nun folgen Gespräche mit UNO-Vertretern.

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Betonte in Washington die Bedeutung der Beziehungen zwischen der Schweiz und den USA: Livia Leu.

Betonte in Washington die Bedeutung der Beziehungen zwischen der Schweiz und den USA: Livia Leu.

Keystone

Gesprächspartnerin von Livia Leu sei Deputy Secretary of State Wendy Sherman gewesen, berichtete das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) am Mittwoch. Nicht näher genannt werden in der Mitteilung weitere «hochrangige Vertreterinnen und Vertreter des U.S. Department of State, des National Security Council und des Office of Foreign Assets Control des U.S. Department of the Treasury», mit denen Leu Kontakt gehabt habe.

Im Zentrum der Gespräche sei das Schweizer Schutzmachtmandat für die USA im Iran gestanden. Dabei sei es auch um das Swiss Humanitarian Trade Arrangement für die Lieferung humanitärer Güter in den Iran gegangen. Auch die Steuer- und Sanktionspolitik sei zur Sprache gekommen. Leu betonte die Bedeutung der schweizerisch-amerikanischen Beziehungen. «Die Schweiz und die USA sind eng miteinander verbunden, sei es in wirtschaftlicher oder wissenschaftlicher Beziehung, sei es im Rahmen der Guten Dienste», sagte sie laut Mitteilung in Washington.

Nächstes Ziel der Amerikareise von Livia Leu ist New York. Dort wird die Staatssekretärin mit Exponenten der UNO im Gespräch sein. Ein wichtiges Thema dabei werde die schweizerische Kandidatur für einen zeitweiligen Einsitz im UNO-Sicherheitsrat sein. (wap)

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