Sitzstreiks
Am 19. März: Klimastreik plant Aktionen in der ganzen Schweiz

Mit Sitzstreiks in zahlreichen Städten und Dörfern will sich Klimastreik Schweiz in der Öffentlichkeit zurückmelden und auf den jüngst veröffentlichten «Klimaaktionsplan» aufmerksam machen.

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Die Klimajugend meldet sich zurück: Mit dezentralen Aktionen soll die Bewegung wieder sichtbar werden.

Die Klimajugend meldet sich zurück: Mit dezentralen Aktionen soll die Bewegung wieder sichtbar werden.

Keystone

(wap) Wegen der Pandemie verzichte der Klimastreik dieses Mal auf Massenversammlungen. Stattdessen sollen die Aktivisten in der Fläche aktiv werden: «Egal ob in St. Gallen, Rapperswil oder Basel» werde mit Sitzstreiks oder «bunten Schildern und kreativen Aktionen» protestiert, heisst es in einer am Freitag veröffentlichten Mitteilung von Klimastreik Schweiz. Anlass der Aktionen ist der internationale Streiktag #NoMoreEmptyPromises. An diesem wird eine Reduktion des Treibhausgausausstosses auf netto Null bis 2030 gefordert.

In der Schweiz soll mit den Sitzstreiks auch auf den im Januar veröffentlichen «Klimaaktionsplan» aufmerksam gemacht werden. In diesem wird der wirtschaftliche und gesellschaftliche Totalumbau der Schweiz gefordert. Der Plan fordert harte Verbote und tiefgreifende Eingriffe in das gesellschaftliche Leben: Verboten würde nicht nur die Nutzung fossiler Energieträger, sondern auch der Neubau von Häusern sowie Werbung im öffentlichen Raum.

«Die nächsten Monate werden entscheidend im Kampf gegen die Klimakrise sein», wird eine Aktivistin in der Mitteilung zitiert. Es gehe darum, die «soziale und ökologische Transformation» voranzutreiben.

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