Universitäten
Einschränkungen wegen Corona: Studierende sollen für Arbeiten länger Zeit erhalten

Corona hat auch den Studienbetrieb an den Schweizer Universitäten stark eingeschränkt. Nun fordern Studierende und Verbände, dass Abgabefristen und befristete Verträge verlängert werden.

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Studierende sollen für Forschungsarbeiten länger Zeit erhalten. (Symbolbild)

Studierende sollen für Forschungsarbeiten länger Zeit erhalten. (Symbolbild)

Keystone

(agl) Bibliotheken sind nur noch eingeschränkt zugänglich, dasselbe gilt für Archive oder Laboratorien. Dazu kommt eine erschwerte Zusammenarbeit mit Betreuungspersonen oder Mentoren. Es sei für Studierende besonders gegen Ende des Studiums schwierig, die geforderten Arbeiten innerhalb der gesetzten Fristen zu erledigen, schreiben die Gewerkschaft VPOD, der Studierendenverband VSS und der Verband der Forschenden an Universitäten und ETH (actionuni) in einer Medienmitteilung.

Deshalb fordern die Verbände nun, dass die Fristen für Studierende, die aufgrund von Einschränkungen mehr Zeit benötigen, verlängert werden. «Auch dann, wenn dies eine Überschreitung der Höchstdauer ihres Studiums bedeutet», heisst es in der Mitteilung. Dementsprechend verlängert werden müssten auch Stipendien und finanzielle Beiträge.

Weiter fordern die Verbände, dass Angestellten mit befristeten Arbeitsverhältnissen eine Verlängerung der Anstellung um mindestens ein Jahr gewährt wird. «Um die laufende Forschung und die Arbeit der Forschenden nicht zu gefährden, sind Verlängerungen und die Erhöhung der den Hochschulen zugewiesenen Budgets nötig.» Ohne solche Massnahmen müsse mit der Stagnation der Forschung gerechnet werden, so die Verbände.

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