Vakzin
Coronaimpfung: Swissmedic untersuchte rund 3000 Meldungen zu Nebenwirkungen

Bislang hat Swissmedic 2944 Verdachtsmeldungen wegen unerwünschten Nebenwirkungen der Corona-Impfstoffe untersucht. Der Grossteil der Meldungen wurde als nicht schwerwiegend eingestuft.

Drucken
Teilen
Die bisherigen Meldungen bestätigen das bekannte Nebenwirkungsprofil der Vakzine. (Symbolbild)

Die bisherigen Meldungen bestätigen das bekannte Nebenwirkungsprofil der Vakzine. (Symbolbild)

Keystone

Bis zum 15. Juni 2021 hat die Arzneimittelbehörde Swissmedic 2944 Meldungen über unerwünschte Nebenwirkungen durch die Impfstoffe von Pfizer/Biontech sowie Moderna untersucht. Die Meldungen bestätigen das bereits bekannte Nebenwirkungsprofil und ändern nichts am positiven Nutzen-Risiko Verhältnis der Impfstoffe, wie Swissmedic am Freitag mitteilt.

Der Grossteil der Meldungen (64,6 Prozent) wurde als nicht schwerwiegend eingestuft, während 35,4 Prozent oder 1043 Meldungen als schwerwiegend kategorisiert wurden. Bei Letzteren lag das Durchschnittsalter bei 66,1 Jahren.

97 der schwerwiegenden Fälle sind in unterschiedlichem zeitlichen Abstand zur Impfung gestorben. Die Verstorbenen waren gemäss Mitteilung im Durchschnitt 81,1 Jahre alt und hatten mehrheitlich schwere Vorerkrankungen. Nach jetzigem Kenntnisstand waren in diesen Fällen unabhängig von den Impfungen auftretende Erkrankungen wie Infektionen oder Lungenerkrankungen für den Tod verantwortlich, schreibt Swissmedic weiter. (dpo)

Aktuelle Nachrichten