Weltrekord
Dank Bündner Fachhochschule: Die Zahl Pi ist nun 12,8 Billionen Stellen genauer

Die Fachhochschule Graubünden hat die Weltrekordberechnung der Zahl Pi geknackt. Sie hat den alten Rekord von 50 Billionen Stellen um zusätzliche 12,8 Billionen bis anhin unbekannte Stellen übertroffen.

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Die Fachhochschule Graubünden knackte den Weltrekord in der Berechnung der Zahl Pi.

Die Fachhochschule Graubünden knackte den Weltrekord in der Berechnung der Zahl Pi.

FH Graubünden

Geschafft hat die Fachhochschule den neuen Rekord dank dem Hochleistungsrechner am Zentrum für Data Analytics, Visualization and Simulation (Davis). Die Berechnung des neuen Pi-Stellen-Weltrekord durch das Davis-Team habe 108 Tage und 9 Stunden gedauert, teilte die FH Graubünden am Montag mit. Sie sei somit fast doppelt so schnell wie der Rekord, den Google in seiner Cloud im Jahr 2019 aufgestellt hat und etwa 3,5 Mal so schnell wie der letzte Weltrekord aus dem Jahr 2020.

Die zehn letzten bekannten Stellen von Pi lauten dank den Bündnern nun 7817924264. Nach der erreichten Berechnung auf 62,8 Billionen Stellen meldete das Davis-Team die Leistung beim Guinnessbuch der Weltrekorde. Die Zahl selbst soll danach öffentlich zugänglich gemacht werden, wie es weiter heisst.

«Die Berechnung hat uns gezeigt, dass wir für den daten- und rechenleistungsintensiven Einsatz in der Forschung und Entwicklung vorbereitet sind», wird Projektleiter Thomas Keller in der Mitteilung zitiert. Davis-Leiter Heiko Rölke ergänzt: «Wir haben im Laufe der Vorbereitung und Durchführung der Berechnungen viel Know-how aufbauen können und unsere Abläufe optimiert.» Das komme jetzt vor allem den Forschungspartnern zugute, mit denen gemeinsam rechenintensive Projekte in der Datenanalyse und der Simulation durchgeführt werden. Dabei geht es unter anderem um RNA-Analysen, Störungssimulationen oder Textanalysen. (abi)

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