Bundesliga
«Den Sieg plane ich schon ein»: Leipzig-Coach Nagelsmann vor Spitzenspiel gegen Dortmund kampfeslustig

Dass RB Leipzigs Trainer Julian Nagelsmann ein selbstbewusstes Auftreten pflegt, weiss man. Vor dem Bundesliga-Knaller gegen den BVB liess er sich zu einer gewagten Aussage hinreissen.

Merken
Drucken
Teilen
Gewagter Auftritt, nicht nur farbentechnisch: Leipzigs Julian Nagelsmann ist keiner für die leisen Töne.

Gewagter Auftritt, nicht nur farbentechnisch: Leipzigs Julian Nagelsmann ist keiner für die leisen Töne.

Keystone

(frh) Am Samstagabend (18.30 Uhr) steigt in der Bundesliga das Spitzenspiel zwischen RB Leipzig und Borussia Dortmund. An der turnusmässigen Pressekonferenz davor demonstrierte Leipzigs Trainer Julian Nagelsmann schon einmal das unerschütterliche Selbstvertrauen, mit dem die seit neun Pflichtspielen ungeschlagenen Ostdeutschen in das Heimspiel in die Red Bull Arena gehen wollen. «Den Sieg plane ich schon ein», sagte Nagelsmann.

Manch einer würde hinter der Aussage einen Kalauer vermuten, doch der 33-Jährige lieferte sogleich eine Erklärung hinterher. «Weil wir mutig genug sind, weil wir sehr gut drauf sind, und weil wir eine tolle Statistik haben, was die Defensive und die Heimstärke angeht.» Nagelsmanns Zuversicht können nicht einmal die vielen Verletzungen trüben, die den Kader zuletzt regelrecht ausdünnen haben lassen. Gegen den BVB muss Nagelsmann weiter auf Mittelfeldspieler Nkunku verzichten, auch für Kluivert, Konaté, Laimer und Henrichs kommt die Partie noch zu früh.

Die Dortmunder indes, die sich vor wenigen Wochen vom Schweizer Coach Lucien Favre getrennt haben, kommen unter dem neuen Übungsleiter Edin Terzic immer besser in Fahrt. Auf die 1:2-Niederlage gegen Urs Fischers Union Berlin Mitte Dezember folgten zwei 2:0-Erfolge, einmal im Pokal gegen Eintracht Braunschweig und zuletzt gegen den VfL Wolfsburg in der Liga. Für die auf Platz vier klassierte Borussia geht es darum, den Abstand auf die Spitzenränge weiter zu verkürzen.

Währenddessen könnten die an Position zwei gesetzten Leipziger den BVB mit einem Sieg auf neun Punkte distanzieren und vielleicht sogar am Spitzenreiter FC Bayern vorbeiziehen, sollte sich dieser am Freitag gegen Gladbach einen Ausrutscher erlauben.