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Champions-League-Platz in Gefahr: Arsenal lässt Punkte bei Newcastle liegen +++ Coach Fischer beruft Miranda und Riat ins WM-Kader

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Sportredaktion CH Media
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Arsenal unterliegt Newcastle und verpasst womöglich Champions League

Arsenal hat sein Auswärtsspiel am Montagabend bei Newcastle mit 0:2 verloren und damit wichtige Punkte im Kampf um einen Champions-League-Platz liegen gelassen. Die Equipe um den Schweizer Internationalen Granit Xhaka kassierte zuerst ein Eigentor von Ben White (55.), fünf Minuten vor Schluss besiegelte Bruno Guimaraes den Sieg der Magpies. Damit stehen die Gunners in der Tabelle zwei Punkte hinter Tottenham und können die Champions League nicht mehr aus eigener Kraft erreichen. Am letzten Spieltag trifft Arsenal auf Everton und muss auf einen Sieg von Norwich gegen Tottenham hoffen.

Für den Schweizer Verteidiger Fabian Schär endete die Partie unschön. Der 30-Jährige musste kurz nach der Pause ausgewechselt werden, weil er mit Arsenals Eddie Nketiah zusammenstiess und kurz regungslos am Boden lag. Schär wurde anschliessend mit Verdacht auf Gehirnerschütterung ausgewechselt. (ldm)

Coach Fischer beruft Miranda und Riat ins WM-Kader

Coach Patrick Fischer hat Marco Miranda und Damien Riat ins WM-Kader berufen. «Die beiden Spieler haben in der Vorbereitung intensiv trainiert und sehr gute Leistungen gezeigt», erklärt Patrick Fischer die Nomination. Die beiden letzten Plätze im WM-Kader hat Fischer offengelassen, weil lange Zeit unklar war, ob die beiden NHL-Spieler Kevin Fiala und Nino Niederreiter an die WM reisen werden. Fiala hat in der Zwischenzeit abgesagt, Niederreiter hat sich in der NHL mit den Carolina Hurricanes für den Playoff-Viertelfinal qualifiziert. (swe)

Neu ein Teil des WM-Kaders: Marco Miranda (links) von Servette.

Neu ein Teil des WM-Kaders: Marco Miranda (links) von Servette.

Keystone

Die ZSC Lions verpflichten schwedischen Stürmer

Die ZSC Lions haben den Stürmer Lucas Wallmark verpflichtet. Der 26-jährige schwedische Center wechselt mit einem Dreijahresvertrag nach Zürich. Dies gab der unterlegene Playoff-Finalist am Montag bekannt. Lucas Wallmark stösst von ZSKA Moskau aus der russischen KHL zu den Lions. Vor seiner Saison in Moskau war Wallmark fünf Jahre lang in Nordamerika engagiert. Für die Carolina Hurricanes, Florida Panthers und Chicago Blackhawks bestritt der Stürmer 204 NHL-Spiele. Wallmark ist fester Bestandteil der Nationalmannschaft. Seit Freitag steht er mit Schweden an der Weltmeisterschaft in Finnland im Einsatz. (swe)

Lulu Sun ist bei ihrer WTA-Premiere chancenlos

Lulu Sun (WTA 276) ist beim WTA-Turnier in Rabat in der ersten Runde ausgeschieden. Die in Neuseeland geborene Schweizer Tennisspielerin erhielt für das Turnier im marokkanischen Rabat eine Wildcard. Bei ihrem ersten Auftritt im Haupttableau eines WTA-Turniers blieb die 21-Jährige allerdings chancenlos. Lulu Sun unterlag der Niederländerin Arantxa Rus (WTA 76) mit 3:6 und 0:6. (swe)

Lulu Sun scheidet bei ihrer WTA-Premiere in der ersten Runde aus.

Lulu Sun scheidet bei ihrer WTA-Premiere in der ersten Runde aus.

Keystone

Calgary Flames und New York Rangers im Viertelfinal

Die Calgary Flames setzten sich im entscheidenden siebten Spiel der ersten Play-off-Runde gegen die Dallas Stars mit 3:2 durch. Johnny Gaudreau sorgte nach 15:09 Minuten in der Verlängerung für den umjubelten Siegtreffer der Flames. Nun treffen sie auf den kanadischen Rivalen Edmonton. Die Oilers hatten sich im Achtelfinale ebenfalls knapp mit 4:3 gegen die Los Angeles Kings durchgesetzt.

Zudem schafften die New York Rangers gegen die Pittsburgh Penguins um Superstar Sidney Crosby den Sprung in die zweite Runde. Die Rangers gewannen das entscheidende siebte Spiel der Serie mit 4:3. Artemi Panarin sorgte mit seinem Treffer nach 4:46 Minuten in der Overtime für die Entscheidung im Madison Square Garden. New York trifft nun auf Nino Niederreiters Carolina Hurricanes. Titelverteidiger Tampa Bay Lightning spielt im Viertelfinale gegen die Florida Panthers. Die Colorado Avalanche treffen auf die St. Louis Blues. (swe)

Dallas Mavericks und Boston Celtics erreichen Conference Finals

Die Dallas Mavericks und die Boston Celtics stehen in der dritten Playoff-Runde der NBA. Beide Teams setzten sich am Sonntag (Ortszeit) in den entscheidenden siebten Spielen durch. Den Mavs gelang bei den Phoenix Suns ein deutlicher 123:90-Auswärtserfolg. Damit stehen die Texaner zum ersten Mal seit 2011 wieder in den Conference Finals im Westen, als sie mit Dirk Nowitzki den Titel gewannen. In den Finals treffen die Mavericks auf die Golden State Warriors. Das erste Spiel wird am Mittwoch in San Francisco stattfinden.

Im Osten bezwangen die Boston Celtics zuhause die Milwaukee Bucks mit 109:80 und warfen damit den Titelverteidiger aus den Playoffs. Die Celtics waren zuletzt in der Saison 2019/20 in den Conference Finals gestanden. Als Team versenkten die Gastgeber 22 Dreier – ein NBA-Rekord für ein siebtes Playoff-Spiel. Für die Celtics kommt es in den Eastern Conference Finals zum Duell mit den Miami Heat. Die Auftaktbegegnung der Serie findet am Dienstag in Miami statt. (dpa)

Celtics Jayson Tatum (rechts) wird bedrängt von Bucks Wesley Matthews.

Celtics Jayson Tatum (rechts) wird bedrängt von Bucks Wesley Matthews.

Keystone

Inter behält Chance im Titelrennen

Inter Mailand zieht am Sonntagabend nach und gewinnt seine Partie auswärts bei Cagliari mit 3:1. Damit verhindern die Nerazzurri den frühzeitigen Meistertitel von Stadtrivale AC Mailand. Die Rossoneri gewannen ihre Partie am Sonntagnachmittag gegen Atalanta Bergamo mit 2:0 und stehen derweil mit zwei Punkten Vorsprung an der Spitze der Serie A. Um noch eine Chance auf den Scudetto zu haben, muss Inter sein letztes Ligaspiel nächsten Sonntag gegen Sampdoria gewinnen, während Mailand im Parallelspiel gegen Sassuolo höchstens Unentschieden spielen darf. (ldm)

Perfekte Saison für Barcelonas Fussballerinnen

Die Fussballerinnen des FC Barcelona mit der Schweizerin Ana Maria Crnogorcevic haben die perfekte Saison gespielt. Die spanischen Meisterinnen beendeten die Spielzeit 2021/2022 in der Liga Iberdrola ohne Punktverlust und gewannen alle 30 Spiele. Zudem kassierte der Champions-League-Sieger nur elf Gegentreffer bei 159 eigenen Toren - was eine Tordifferenz von 148 macht. Im Schnitt schoss das Team von Trainer Jonatan Giráldez 5,3 Tore pro Spiel. Real Sociedad San Sebastian auf Rang zwei kommt auf 66 Punkte und eine Tordifferenz von 29.

Barcelona hatte am Sonntag sein letztes Heimspiel gegen Atletico Madrid mit 2:1 gewonnen. In der Champions League hatte Barca im Halbfinale vor der Weltrekord-Kulisse von 91 648 Zuschauern den VfL Wolfsburg mit 5:1 besiegt. Im Finale trifft der Club aus Katalonien am 21. Mai in Turin auf Olympique Lyon aus Frankreich.

AC Mailand steht kurz vor dem Titelgewinn

Der AC Mailand steht vor dem Gewinn der ersten italienischen Fussball-Meisterschaft seit elf Jahren. Der 18-malige Champion gewann am vorletzten Spieltag der Serie A 2:0 (0:0) gegen Atalanta Bergamo und baute seinen Vorsprung auf den Stadtrivalen Inter Mailand auf fünf Punkte aus. Sollte der Titelverteidiger am Sonntagabend bei Cagliari Calcio nicht gewinnen, wäre Milans Meisterstück perfekt.

Gegen Bergamo tat sich Milan zunächst schwer, ehe Rafael Leao (57.) den Führungstreffer erzielte. Theo Hernandez (75.) machte alles klar. (sid)

Dybala verkündet Abschied von Juve

Der argentinische Fussball-Nationalstürmer Paulo Dybala verlässt Juventus Turin. Der 28-Jährige verkündete seinen Abschied vom italienischen Rekordmeister am Sonntag auf Instagram und ist damit im Sommer ablösefrei auf dem Markt. Nach einem Bericht der italienischen Zeitung «Corriere dello Sport» soll Bundesligist Borussia Dortmund an einer Verpflichtung des Angreifers interessiert sein. Favorit soll aber ausgerechnet Ligarivale Inter Mailand sein. (dpa)

Hindley gewinnt neunte Giro-Etappe

Für den Deutschen Lennard Kämna ist der Traum vom Rosa Trikot geplatzt, stattdessen hat Teamkollege Jai Hindley dem deutschen Bora-hansgrohe-Rennstall den zweiten Etappensieg beim Giro d’Italia beschert. Der australische Radprofi gewann am Sonntag die Bergankunft auf der neunten Etappe über 191 Kilometer zum Blockhaus hinauf vor dem Franzosen Romain Bardet und Ex-Giro-Champion Richard Carapaz aus Ecuador. Der bisherige Gesamtzweite Kämna musste auf dem 13,6 Kilometer langen Schlussanstieg mit durchschnittlich 8,4 Prozent Steigung abreissen lassen. Das Rosa Trikot des Gesamtführenden verteidigte indes der Spanier Juan Pedro Lopez.

Kämna hatte am Schlussanstieg verzweifelt versucht, Anschluss zu halten – ohne Erfolg. Schon am Samstag hatte Kämna beim Etappensieg von Ausreisser-König Thomas De Gendt einen Angriff auf das Rosa Trikot gestartet. Doch Lopez war acht Kilometer vor dem Ziel aufmerksam und direkt am Hinterrad des Deutschen.

Der Schweizer Mauro Schmid (67.), der am Samstag nur 15 Sekunden am Etappensieg vorbeifuhr, mischte bei der Bergankunft am Sonntag nicht mit. Auch Landsmann Reto Hollenstein (123.) konnte nicht um den Sieg mitfahren. (dpa/ldm)

Jai Hindley setzte sich knapp durch.

Jai Hindley setzte sich knapp durch.

Massimo Paolone / AP

Pünktlich für Paris in Form: Djokovic und Swiatek triumphieren in Rom

Novak Djokovic hat bei der Generalprobe für die French Open seinen ersten Titel der Tennissaison gewonnen. Durch das 6:0, 7:6 (7:5) im Finale von Rom über den Griechen Stefanos Tsitsipas fährt der Weltranglistenerste aus Serbien als einer der Top-Favoriten zum Grand-Slam-Turnier nach Paris (ab 22. Mai). Für Djokovic war es bereits der sechste Triumph in Rom und sein 87. Turniersieg insgesamt. Am Samstag im Halbfinale gegen den Norweger Casper Ruud hatte er seinen 1000. Sieg auf der ATP-Tour gefeiert, in diesem elitären Kreis ist er nach Rekordmann Jimmy Connors (1274), Roger Federer, Ivan Lendl und Rafael Nadal das fünfte Mitglied.

Bei den Frauen triumphierte die derzeit alles überragende Iga Swiatek im Final deutlich. Die Polin gewann gegen die Tunesierin Ons Jabeur in zwei Sätzen mit 6:2, 6:2 und sicherte sich damit ihren 28. Sieg in Folge. (sid/ldm)

Werder Bremen ist zurück im Oberhaus, HSV erreicht die Relegation

Werder Bremen folgt Schalke 04 zurück in die 1. Bundesliga. Mit einem 2:0-Sieg am 34. Spieltag gegen Jahn Regensburg schafften die Norddeutschen die Promotion. Werder kehrt damit wie auch Schalke nach nur einem Jahr Unterbruch zurück ins Oberhaus. Die beiden Traditionsvereine ersetzen Greuther Fürth und Arminia Bielefeld, die den Gang in Liga zwei antreten müssen. Im Kampf um Rang drei und den Platz in der Relegation behielt Hamburg die Nase vorn. Der HSV siegte zum Abschluss bei Hansa Rostock 3:2, auch Konkurrent Darmstadt war erfolgreich (3:0 gegen Paderborn). Doch weil der HSV bei Punktgleichheit die bessere Tordifferenz aufweist, treten die Hamburger zur Relegation gegen die Hertha aus Berlin an. (swe)

Marvin Ducksch jubelt über sein Tor zum 2:0. Bremen feiert den Aufstieg.

Marvin Ducksch jubelt über sein Tor zum 2:0. Bremen feiert den Aufstieg.

Keystone

Schurter fährt trotz «Platten» auf das Podest

Nino Schurter fährt im Cross-Country-Rennen in Nove Mesto auf den starken dritten Platz. Der 36-jährige Bündner erlitt einen «Platten», schaffte jedoch mit einer furiosen Aufholjagd den Sprung aufs Podest. Mathias Flückiger musste gegen Ende etwas abreissen lassen und landete auf Platz sechs. Den Sieg sicherte sich im Schlusssprint der Brite Thomas Pidcock vor dem Rumänen Vlad Dascalu. (swe)

Nino Schurter fährt mit einer starken Aufholjagd auf den 3. Platz.

Nino Schurter fährt mit einer starken Aufholjagd auf den 3. Platz.

Keystone

City lässt wertvolle Punkte bei West Ham liegen

Premier-League-Leader Manchester City kommt auswärts bei West Ham nur zu einem 2:2 und kann damit den Vorsprung auf Verfolger Liverpool eine Runde vor Schluss nur um einen Punkt ausbauen. Besonders ärgerlich für City war dabei der verschossene Elfmeter von Riyad Mahrez in der 86. Minute. Weil Liverpool am Samstag das Finalspiel des FA Cup bestritt (6:5-Sieg n. E. gegen Chelsea), tragen die «Reds» ihr zweitletztes Ligaspiel erst am Dienstag aus und können dabei mit einem Sieg wieder bis auf einen Punkt an City herankommen. Sollte Liverpool sein Spiel gegen Southampton allerdings verlieren, dürften die Citizens den Meistertitel bereits vor dem letzten Spieltag feiern.

Den letzten Spieltag tragen die beiden Mannschaften nächsten Sonntag um 17 Uhr aus. Dabei trifft Liverpool zu Hause auf Wolverhampton, City empfängt Aston Villa. Damit Liverpool noch eine Chance auf den Titel hat, müsste die Mannschaft von Jürgen Klopp seine letzten beiden Spiele gewinnen und auf Schützenhilfe von Aston Villa hoffen. (ldm)

Dominique Aegerter übernimmt Lead in der MotoE

Dominique Aegerter fährt in Frankreich zuoberst aufs Podest und feiert damit seinen ersten Saisonsieg in der MotoE. In Le Mans gelang dem 31-jährigen Oberaargauer in der letzten Runde ein Überholmanöver, das zum Sieg führte. Damit führt Aegerter nun die MotoE-Klasse mit acht Punkten Vorsprung auf den Brasilianer Eric Granado an. (ldm)

Aegerter gewinnt in Le Mans.

Aegerter gewinnt in Le Mans.

Freshfocus / Waldemar Da Rin

Im Lauda-Ferrari: Leclerc crasht in Monaco

Seine Heimat Monaco ist für Formel-1-Star Charles Leclerc zumindest in einem Rennwagen weiter kein gutes Pflaster. Der WM-Spitzenreiter drehte sich beim traditionsreichen Grand Prix Historique in den Strassen des Fürstentums mit einem Ferrari 312T in der Rascasse-Kurve, rutschte in die Leitplanke und beschädigte Teile des Hecks.

In dem Boliden aus dem Jahr 1975 hatte der legendäre Österreicher Niki Lauda seinen ersten WM-Titel gewonnen. Der Wagen wird auf einen Wert von sechs bis acht Millionen Dollar geschätzt.

Bei drei Anläufen beim Grossen Preis von Monaco erreichte Leclerc bislang nicht das Ziel. Im Vorjahr sicherte er sich zwar die Pole Position, konnte wegen eines Schadens aber nicht starten. Beim sechsten WM-Lauf in zwei Wochen erhält der Ferrari-Star in Monaco eine neue Chance. (sid)

Fiala steht der Eishockey-Nati nicht zur Verfügung

Kevin Fiala wird die Schweizer Nationalmannschaft an der Eishockey WM in Finnland nicht verstärken. Der Grund für die Absage ist seine aktuelle Vertragssituation bei den Minnesota Wild. «Wir haben zwar erfolgreiche Gespräche mit Kevins Club geführt», sagt der Nati-Direktor Lars Weibel am Sonntag und führt weiter aus: «aufgrund seiner aktuellen Vertragssituation wird aber das Risiko für eine Teilnahme an der WM von Kevin und seinem Management als zu hoch eingestuft.» Der Arbeitsvertrag des 25-jährigen St. Gallers läuft diesen Sommer aus. (swe)

Zu grosse Verletzungsgefahr: Kevin Fiala stösst nicht zur Nati nach Finnland.

Zu grosse Verletzungsgefahr: Kevin Fiala stösst nicht zur Nati nach Finnland.

Keystone

Mountainbikerinnen neben dem Podest, McConnell feiert dritten Sieg

Für einmal hatten die Schweizer Mountainbikerinnen mit dem Ausgang des Cross-Country-Rennens nichts zu tun. Im tschechischen Nove Mesto wurde Jolanda Neff als Vierte beste Schweizerin. Der Ostschweizerin fehlte auf das Podest über eine Minute. Alessandra Keller als Achte und Sina Frei als Zehnte rundeten ein solides Teamergebnis in den Top 10 ab. Die Frau der Gegenwart heiss Rebecca McConnell. Die Australierin feierte im dritten Cross-Country-Rennen der Saison den dritten Sieg. Das Podest komplettieren die Französin Loana Lecomte (2.) und die Schwedin Jenny Rissveds (3.). (swe)

Drei Rennen, drei Siege: Rebecca McConnell gewinnt auch in Nove Mesto.

Drei Rennen, drei Siege: Rebecca McConnell gewinnt auch in Nove Mesto.

Keystone

Niederreiter erreicht mit den Hurricanes die Viertelfinals

Nino Niederreiter zieht mit Carolina in die Viertelfinals ein. Die Hurricanes entschieden die Serie gegen Boston in der «Belle». Niederreiters Carolina entschied das vierte Heimspiel mit einem 3:2-Erfolg für sich. In der nächsten Runde trifft Carolina auf die New York Rangers oder die Pittsburgh Penguins. Das entscheidende 7. Spiel findet in der Nacht auf Montag statt.

Im anderen Viertelfinal im Osten kommt es zum Florida-Duell zwischen den Florida Panthers und Titelverteidiger Tampa Bay. Im Westen ziehen die Edmonton Oilers nach einem 2:0-Sieg in der «Belle» gegen die LA Kings in die Viertelfinals ein. Den letzten Platz machen die Calgary Flames und die Dallas Stars in der Nacht auf Montag unter sich aus. (swe)

Blieb für die Hurricanes ohne Skorerpunkt gegen die Boston Bruins: Nino Niederreiter.

Blieb für die Hurricanes ohne Skorerpunkt gegen die Boston Bruins: Nino Niederreiter.

Keystone

Djokovic besiegt Ruud in zwei Sätzen

Der Weltranglistenerste Novak Djokovic besiegt im Halbfinal des Sandplatz-Turniers in Rom den Norweger Casper Ruud relativ mühelos in zwei Sätzen mit 6:4, 6:3 und holt damit den 1000. Sieg in seiner Karriere. Im zweiten Halbfinal setzte sich der Grieche Stefanos Tsitsipas in drei Sätzen gegen den Deutschen Alexander Zverev mit 4:6, 6:3, 6:3 durch.

Damit treffen der Serbe und der Grieche morgen Sonntag um 16 Uhr zum Finalspiel des Master-1000-Turnier aufeinander. In den bisherigen acht Begegnungen hatte Djokovic sechs Mal die Nase vorn, zwei Mal konnte Tsitsipas die Partie für sich entscheiden.

Adi Hütter verlässt Mönchengladbach

Trainer Adi Hütter und Fussball-Bundesligist Borussia Mönchengladbach gehen am Saisonende getrennte Wege. «Wir haben uns im gegenseitigen Einvernehmen darauf verständigt», sagte der Österreicher nach dem 5:1-Erfolg gegen die TSG Hoffenheim am letzten Saisonspieltag bei Sky.

Vorausgegangen seien intensive Gespräche mit den Klubverantwortlichen. Schon zuvor hatte es Medienberichte über eine bevorstehende Trennung gegeben. Der fünfmalige deutsche Meister hatte die Europacupränge unter Hütter klar verpasst. (dpa)

Mauro Schmid fährt knapp am Tagessieg vorbei

Mauro Schmid fährt bei der achten Etappe des Giro d'Italia rund um Neapel knapp am Tagessieg vorbei. Schlussendlich jubelt der Belgier Thomas de Gendt nach einem Schlusssprint vor dem Italiener Davide Gabburo und dem Spanier Jorge Arcas. Mit 15 Sekunden Rückstand kam Schmid hinter dem Ausreisser-Trio als sechster ins Ziel. Der zweite Schweizer am Giro, Reto Hollenstein, belegte indes den 135. Schlussrang.

Im Gesamtklassement bleibt weiterhin der Spanier Juan Pedro Lopez (Trek-Segafredo) der Leader im Rosa Trikot. (ldm)

Marwin Hitz wechselt von Dortmund zum FC Basel

Vor wenigen Stunden hat Marwin Hitz via Instagram seinen Abschied von Borussia Dortmund verkündet. Nach vier Jahren habe sich der 34-jährige St. Galler entschieden, eine «neue Herausforderung» anzunehmen.

Und wie CH Media aus zuverlässiger Quelle erfahren hat, wird diese neue Herausforderung der FC Basel sein. Entsprechende Gerüchte kamen bereits vor einer Woche auf. Nun ist der Deal in trockenen Tüchern. In der FCB-Kabine soll die Verpflichtung des Keepers dem Vernehmen nach grosse Wellen schlagen. Denn mit Heinz Lindner hat der FC Basel den statistisch besten Keeper der Liga in seinen Reihen. Und der soll wegen der Verpflichtung von Hitz jetzt mehr als sauer sein. Doch Klub-Boss David Degen scheint die österreichische Nummer 1 offensichtlich nicht gut genug zu sein. Zuletzt wetterte der Ex-Spieler an einem Mitgliederanlass gegen den Mann, der dem FCB in den letzten zwei Spielzeiten so machen Punkt gerettet hat. Lindners fussballerische Qualitäten seien nicht ausreichend, so Degen. (Jakob Weber)

Marwin Hitz soll die Bälle ab kommender Saison für den FC Basel halten.

Marwin Hitz soll die Bälle ab kommender Saison für den FC Basel halten.

Keystone

Wegen Corona: China richtet den Asien Cup nicht aus

Wegen der angespannten Coronalage im Land hat sich China nun als Ausrichter des Asien Cups zurückgezogen. Das Fussballturnier sollte eigentlich vom 16. Juni bis 16. Juli 2023 in zehn chinesischen Städten ausgetragen werden. Die Entscheidung gab die Asiatische Fussball-Konföderation AFC am Samstag bekannt.

Anfang des Monats waren bereits mehrere internationale Sportereignisse in China auf Eis gelegt worden. Die für dieses Jahr geplanten Asienspiele und Welt-Hochschulspiele wurden abgesagt. Auch die Events der Diamond League der Leichtathleten sowie zwei Triathlon-Wettbewerbe finden nicht statt. Mit der Verbreitung von Omikron erlebt China derzeit die grösste Corona-Welle seit Beginn der Pandemie vor mehr als zwei Jahren. Das Land hat zunehmend Schwierigkeiten bei der Eindämmung des Virus. Unter anderem befinden sich deshalb fast 25 Millionen Menschen in Shanghai seit über einem Monat im Lockdown. (sid/dpa)

Keine kontinentale Fussball-Spiele in China. Der Gastgeber muss wegen Corona passen.

Keine kontinentale Fussball-Spiele in China. Der Gastgeber muss wegen Corona passen.

Keystone

Boston Celtics erzwingen Spiel sieben – Warriors weiter

Die Boston Celtics haben in den Playoffs der NBA das Entscheidungsspiel erzwungen. Sie gewannen am Freitag (Ortszeit) auswärts bei den Milwaukee Bucks mit 108:95 (53:43) und können nun am Sonntag in heimischer Halle im siebten Duell der Best-of-seven-Serie den Einzug in die nächste Runde perfekt machen. Einen grossen Anteil am Erfolg hatte Jayson Tatum, der mit 46 Punkten der überragende Mann war. Er verhinderte ein erneutes Comeback der Bucks, die im Schlussviertel wieder kurz davorstanden, einen Rückstand von 14 Zählern aufzuholen.

Eine Runde weiter sind derweil die Golden State Warriors mit Superstar Stephen Curry. Sie bezwangen daheim die Memphis Grizzlies mit 110:96 (53:51) und entschieden die Serie mit 4:2 für sich. Bester Werfer war Klay Thompson mit 30 Zählern. Im Finale der Western Conference treffen sie entweder auf die Phoenix Suns oder die Dallas Mavericks. (dpa)

Teichmann muss in Rom aufgeben, rückt jedoch auf Platz 24 vor

Jil Teichmann (WTA 29) musste am späten Freitagabend beim Viertelfinal in Rom verletzt aufgeben. Beim Stand von 4:6, 2:3 im zweiten Satz folgte mit der Russin Daria Kasatkina (WTA 23) das «Shake Hands». Die Seeländerin verpasste damit ihren vierten Halbfinaleinzug an einem WTA-1000-Turnier. Um welche Art der Verletzung es sich handelt, ist bislang nicht bekannt. Es bleibt zu hoffen, dass die 24-Jährige bis zu den French Open, die bereits in 10 Tagen beginnen, fit wird. Dank ihren drei Siegen beim Sandturnier in Rom, wird Teichmann fünf Plätze gewinnen und rangiert kommende Woche auf Platz 24 der WTA-Weltrangliste. (swe)

Jil Teichmann muss im Viertelfinal von Rom verletzt aufgeben.

Jil Teichmann muss im Viertelfinal von Rom verletzt aufgeben.

Keystone

Speerwerfer Peters setzt Ausrufezeichen in Doha

Beim Start der Diamond League in Doha/Katar hat Anderson Peters im Speerwurf überzeugt. An der Stätte seines WM-Siegs von 2019 pulverisierte der Mann aus Grenada seine persönliche Bestleistung um fast sechs Meter, beim Siegwurf des 24-Jährigen landete der Speer erst nach 93,07 m. Wegen der kräftigen Böen in Doha wurde der Stabhochsprung-Wettbewerb der Männer mit Weltrekordler Armand Duplantis (Schweden) gar nicht erst gestartet. Er wird am Samstag in der Aspire Academy unter geschlossenem Dach nachgeholt. (sid)

Anderson Peters pulverisierte seine persönliche Bestmarke im Speerwurf.

Anderson Peters pulverisierte seine persönliche Bestmarke im Speerwurf.

Noushad Thekkayil / EPA

Neff gewinnt – auch Colombo auf dem Podest

Die St. Gallerin Jolanda Neff hat beim Mountainbike-Weltcup im tschechischen Nove Mesto das Short-Tack-Rennen gewonnen. Im Rennen der Männer fuhr der Tessiner Filippo Colombo auf Rang drei und damit ebenfalls auf das Podest. (chm)

Stan Wawrinka in Genf nicht am Start

Stan Wawrinka hat seine Teilnahme am ATP-Turnier in Genf abgesagt. Eine nicht genauer definierte Verletzung verhindere einen Start an den Geneva Open in der kommenden Woche. (chm)

Stan Wawrinka muss bereits wieder pausieren.

Stan Wawrinka muss bereits wieder pausieren.

Alessandra Tarantino / AP

Bouwman holt Etappensieg in Potenza, López bleibt in Rosa

Koen Bouwman hat die siebte Etappe des Giro d’Italia gewonnen. Der Niederländer, der überdies die Führung der Bergwertung übernahm, gewann den durch gut 4500 Höhenmetern geprägten Teilabschnitt von Diamante nach Potenza vor seinem Landsmann Bauke Mollema. Der Italiener Davide Formolo fuhr auf Rang drei. Tom Dumoulin, ebenfalls Niederländer, wurde Vierter. Das Quartett war dem Peloton zuvor entwischt.

Das rosa Trikot des Gesamtführenden trägt weiter der Spanier Juan Pedro López, der das Klassement mit 38 Sekunden Vorsprung vor dem Deutschen Lennard Kämna anführt. (dur)

Zverev fordert Tsitsipas im Rom-Halbfinal

Alexander Zverev (ATP 3) hat beim ATP-1000-Turnier in Rom seinen souveränen Durchmarsch fortgesetzt. Der amtierende Einzel-Olympiasieger siegte gegen den Chilenen Cristian Garin (ATP 45) im Viertelfinal mit 7:5, 6:2. Im Halbfinal erwartet den Deutschen, der in der italienischen Hauptstadt bisher ohne Satzverlust geblieben ist, mit Stefanos Tsitsipas (ATP 5) ein hochkarätiger Gegner. Der Grieche bezwang den Südtiroler Jannik Sinner (ATP 13) mit 7:6, 6:2.

Die beiden Rivalen treffen in dieser Sandplatzsaison damit schon zum dritten Mal aufeinander: In Monte Carlo hatte Tsitsipas gewonnen, ehe Zverev in Madrid zurückschlug. (dur)

Alexander Zverev steht in Rom im Halbfinal und fordert nun Stefanos Tsitsipas heraus.

Alexander Zverev steht in Rom im Halbfinal und fordert nun Stefanos Tsitsipas heraus.

Keystone

30 Monate Sperre: Hondo wegen Dopings bestraft

Die Disziplinarkammer des Schweizer Sports (DK) hat den ehemaligen Radfahrer und -trainer Danilo Hondo für 30 Monate gesperrt und zu einer Zahlung einer Parteientschädigung an Swiss Sport Integrity verurteilt und muss die Verfahrenskosten übernehmen, der Gesamtbetrag beläuft sich auf 12'500 Franken. Dies teilte Swiss Olympic am Freitag mit. Aufgrund seines umfassenden Geständnisses wurden 66 Monate der insgesamt 96-monatigen Sperre ausgesetzt.

Die ausgesprochene Sperre, die gemäss dem Communiqué «für sämtliche Sportarten sowie jegliche Funktionen im Sport gültig ist», gilt rückwirkend ab dem 9. September 2019. Der 48-jährige Deutsche mit Schweizer Lizenz hatte 2019 ein öffentliches Geständnis abgelegt, in den Jahren 2011 bis 2013 Blutdoping betrieben zu haben. Seinen Trainerjob bei Swiss Cycling war er umgehend los. (dur)

Danilo Hondo ist von der Disziplinarkammer des Schweizer Sports für 30 Monate gesperrt worden.

Danilo Hondo ist von der Disziplinarkammer des Schweizer Sports für 30 Monate gesperrt worden.

Keystone

Nach Gisin und Fähndrich: Auch Rast fährt neu mit «Salomon»-Skiern

«Salomon» hat nach Michelle Gisin und Nadine Fähndrich noch eine dritte Schweizer Wintersportlerin unter Vertrag genommen. Wie der französische Sportartikelhersteller am Freitag mitteilte, wird ab der kommenden Saison auch Skirennfahrerin Camille Rast von Salomon ausgestattet, «sowohl im Ski- als auch im Schuh-Bereich».

«Für mich ist der Wechsel kein einfacher Entscheid, da ich seit meiner Kindheit den gleichen Ausrüster hatte. Ich spüre jedoch, dass ich nach so langer Zeit etwas Neues möchte», liess sich Rast in der Medienmitteilung zitieren. Die 22-jährige Walliserin hatte unlängst verkündet, sich nach 16 Jahren von ihrem bisherigen Ausrüster «Head» zu trennen. (dur)

Camille Rast wird fortan von «Salomon» ausgestattet.

Camille Rast wird fortan von «Salomon» ausgestattet.

Salomon

Heat stehen in den Conference Finals

Die Miami Heat haben in den NBA-Playoffs das Ticket für die Eastern Conference Finals gelöst. Das Team aus Florida stellte die Serie gegen die Philadelphia 76ers durch einen 99:90-Auswärtssieg auf 4:2. Auf welchen Gegner sich der Vize-Champion von 2020 gefasst machen darf, entscheidet sich frühestens in der Nacht auf Samstag. Dann könnten die Milwaukee Bucks die Boston Celtics vorzeitig in die Knie zwingen. (dur)

Die Miami Heat haben den Einzug die nächste Runde perfekt gemacht.

Die Miami Heat haben den Einzug die nächste Runde perfekt gemacht.

Keystone

Fiala scheitert mit Minnesota, Spiel sieben für Niederreiter

Kevin Fiala ist mit seinen Minnesota Wild im Achtelfinal der NHL-Playoffs ausgeschieden. Das Team aus Saint Paul unterlag den St. Louis Blues deutlich mit 1:5, die Serie ging damit mit 2:4 verloren. Ob der Ostschweizer Fiala nach dem Out noch zur Nati stossen wird, ist offen. Mit einem diesbezüglichen Entscheid wird in den nächsten Tagen gerechnet.

Mit Nino Niederreiter ist mithin bloss noch ein Schweizer in den Playoffs vertreten. Seine Carolina Hurricanes verloren bei den Boston Bruins mit 2:5. In der Nacht auf Sonntag steht nun das entscheidende siebte Spiel in der Serie an. (dur)

Kevin Fiala (rechts) ist mit den Minnesota Wild ausgeschieden.

Kevin Fiala (rechts) ist mit den Minnesota Wild ausgeschieden.

Keystone

«Eine neue Ära»: Federer-Marke «On» stattet Swiss-Ski aus

Die Schweizer Sportmarke «On» rüstet fortan die Schweizer Ski-Teams aus. Wie Swiss-Ski am Freitagmorgen verlauten lässt, haben sich beide Seiten auf eine «umfassende Partnerschaft» bis 2026 geeinigt. Die Zusammenarbeit des Skiverbands mit dem Sportartikelhersteller, der mit Roger Federer einen namhaften Investor hinter sich weiss, läuft bereits seit 2018, war bis anhin aber auf die Sportarten Langlauf, Nordische Kombination, Skispringen und Biathlon beschränkt.

Im Zentrum stünden die Athletinnen und Athleten «sowie die Fokussierung auf das beste Material für das jeweilige Off-Snow-Training in den einzelnen Sportarten», heisst es im Communiqué, in dem vom Beginn «einer neuen Ära» die Rede ist. (dur)

Arsenal taucht bei Tottenham

Arsenal (mit Granit Xhaka) verliert beim Stadtrivalen aus London gleich mit 3:0. Für die Spurs traf in der ersten Halbzeit zwei Mal der englische Torjäger Harry Kane. In der 22. Minute netzte er per Elfmeter ein, in der 37. Minute doppelte er nach. Ab der 33. Minute spielten die «Gunners» ausserdem dezimiert, weil Rob Holding nach seiner zweiten Verwarung die gelb-rote Karte sah. In der zweiten Hälfte traf Heung-Min Son (47.) für Tottenham.

Damit kommen die Spurs zwei Runden vor Saisonende wieder auf einen Punkt an Arsenal ran, das auf dem vierten Rang steht und damit für die nächste Champions-League-Kampagne qualifiziert wäre. (ldm)

Nadal scheitert im Achtelfinal von Rom

Ein körperlich sichtlich angeschlagener Rafael Nadal ist beim Tennis-Masters in Rom im Achtelfinale ausgeschieden. Der 35-jährige Spanier, an Nummer drei gesetzt, unterlag dem Kanadier Denis Shapovalov mit 6:1, 5:7, 2:6. Im dritten Satz ging Nadal zwar durch ein Break noch einmal mit 1:0 in Führung, doch danach schwanden ihm sichtlich die Kräfte.

Vor allem der zuletzt lädierte Fuss schien dem Spanier erhebliche Probleme zu bereiten. Sein Gang war nicht rund, beim Aufschlag hatte er grosse Mühe beim Absprung. Ob Nadal rechtzeitig bis zu den French Open (22. Mai bis 5. Juni) wieder richtig fit wird, schien am Donnerstag zumindest fraglich. (sid)

Der Meister spielt nur unentschieden

Der FC Zürich kommt zu Hause im Letzigrund gegen Absteiger aus Lausanne nur knapp zu einem 2:2-Unentschieden. In der torreichen Partie kamen die Zürcher in der letzten Minute zum Remis.

Den Auftakt macht Goduine Koyalipou (32.) für die Gäste aus Lausanne. Erst in der zweiten Halbzeit glich Assan Ceesay (56.) aus, Lausanne ging aber kurz darauf durch Stjepan Kukuruzovic (63.) und dessen Elfmeter-Tor wieder in Führung. Sekunden vor Schlusspfiff war es Antonio Marchesano (90. + 2), der zum Remis traf. (ldm)

Aston Villa verpflichtet Coutinho fix

Aston Villa übernimmt Philippe Coutinho für eine Ablösesumme von 20 Millionen Euro vom FC Barcelona. Bisher hat der Premier-League-Klub aus Birmingham den brasilianischen Angreifer eine Saison ausgeliehen, nun wechselt Coutinho fix in die Industriestadt.

Der 29-Jährige, der unter anderem auch schon für Bayern München und Liverpool aufgelaufen ist, unterschrieb einen Vertrag bis 2026. Ausserdem sicherte sich der FC Barcelona eine Weiterverkaufsbeteiligung in Höhe von 50 Prozent. (ldm)

Arnaud Démare gewinnt seine zweite Giro-Etappe

Der Franzose Arnaud Démare hat beim 105. Giro d’Italia seinen zweiten Erfolg im Massensprint gefeiert. Der 30-Jährige vom Team Groupama-FDJ schob sich im Finale der lange Zeit unspektakulären sechsten Etappe über 192 km von Palmi nach Scalea hauchdünn am Australier Caleb Ewan (Lotto-Soudal) vorbei. Dritter wurde der britische Sprint-Star Mark Cavendish (Quick-Step Alpha Vinyl). Die beiden Schweizer Fahrer am Giro, Reto Hollenstein (134.) und Mauro Schmid (149.), waren bei der Entscheidung nicht von Bedeutung.

Das Rosa Trikot des Gesamtführenden trägt weiter Juan Pedro Lopez vom Team Trek-Segafredo. Der Spanier hat 38 Sekunden Vorsprung auf Lennard Kämna (Wedel/Bora-hansgrohe), der am Dienstag am Ätna triumphiert hatte.

Auf der siebten Etappe am Freitag geht es für die Sprinter nur ums Ankommen. Auf dem 196 km langen Teilstück von Diamante nach Potenza sind über 4500 Höhenmeter zu bewältigen. Die Favoriten auf den Gesamtsieg dürften sich auf der anspruchsvollen Bergetappe dennoch zurückhalten, Ausreisser und Klassikerspezialisten besitzen gute Chancen auf einen Tageserfolg. (sid/ldm)

Teichmann ringt Rybakina nieder und steht im Viertelfinal

Jil Teichmann (WTA 29) hat beim WTA-1000-Turnier in Rom ihre bestechende Verfassung abermals unter Beweis gestellt. Die Seeländerin setzte sich in einem umkämpften Achtelfinal gegen Jelena Rybakina (WTA 17) mit 6:7, 6:3, 7:5 durch. Schon beim Turnier in Madrid hatte Teichmann gegen die Kasachin triumphiert. Allerdings verlief das Match im Vergleich zum diskussionslosen Zwei-Satz-Sieg nun deutlich ausgeglichener und dauerte mehr als drei Stunden. Im Entscheidungssatz musste Teichmann etwa gleich dreimal einem Rückstand mit Break hinterherlaufen.

In der kommenden Runde trifft die 24-Jährige entweder auf die Spanierin Paula Badosa (WTA 3) oder auf die als neutrale Athletin antretende Russin Daria Kasatkina (WTA 23). (dur)

Jil Teichmann steht in Rom im Viertelfinal.

Jil Teichmann steht in Rom im Viertelfinal.

Keystone

Nach 17 Jahren: Chiellini verlässt Juventus

Eine Ära geht in Bälde zu Ende: Giorgio Chiellini wird Juventus Turin am Saisonende nach 17 Jahren verlassen. Das verkündete der 37-jährige Verteidiger nach der Coppa-Finalniederlage gegen Inter Mailand am Mittwochabend. Ob dem Schritt das Karriereende oder der Wechsel zu einem neuen Verein folgt, liess Chiellini offen: «In den nächsten Woche werde ich das gut abwägen. Ich habe keine Eile.» (dur)

Giorgio Chiellini (links) gab nach der Finalniederlage gegen Inter Mailand seinen Abschied von Juventus Turin bekannt.

Giorgio Chiellini (links) gab nach der Finalniederlage gegen Inter Mailand seinen Abschied von Juventus Turin bekannt.

Keystone

Wawrinka erstmals seit neun Jahren wieder in Gstaad

Stan Wawrinka (ATP 361) nimmt erstmals seit neun Jahren an den Swiss Open in Gstaad teil. Das gaben die Veranstalter des ATP-250-Turniers am Mittwoch bekannt. 2013 war der Romand zuletzt im Berner Oberland an den Start gegangen, er schied gegen den Spanier Feliciano López im Viertelfinal aus. Nebst Wawrinka findet sich auch Dominic Stricker (ATP 178) im Teilnehmerfeld wieder. Der Berner Youngster war schon im vergangenen Jahr beim Schweizer Traditionsturnier dabei gewesen. (dur)

Stan Wawrinka nimmt nach jahrelanger Absenz wieder am ATP-250-Turnier in Gstaad teil.

Stan Wawrinka nimmt nach jahrelanger Absenz wieder am ATP-250-Turnier in Gstaad teil.

Keystone

New York Rangers verhindern Saisonaus

Die New York Rangers haben in den Achtelfinals der NHL-Playoffs ihr vorzeitiges Saisonaus verhindert. Die Equipe von Trainer Gerard Gallant gewann Spiel fünf gegen die Pittsburgh Penguins mit 5:3 und verkürzte damit den Rückstand in der Best-of-Seven-Serie auf 2:3. Gut sieht es derweil für die Florida Panthers sowie die Calgary Flames aus: Die Panthers führen nach ihrem 5:3 über die Washington Capitals mit 3:2; auch den Flames fehlt nach dem 3:1-Erfolg über die Dallas Stars bloss noch ein Sieg zum Weiterkommen. (dur)

Die New York Rangers bleiben nach dem 5:3-Sieg gegen die Pittsburgh Penguins im Rennen.

Die New York Rangers bleiben nach dem 5:3-Sieg gegen die Pittsburgh Penguins im Rennen.

Keystone

Bucks mit Comeback-Sieg, Grizzlies wenden Saisonende ab

Den Milwaukee Bucks ist in der zweiten Runde der NBA-Playoffs das Break zum 3:2 geglückt. Der amtierende Champion siegte auswärts bei den Boston Celtics – trotz einer 14-Punkte-Führung der Gastgeber zu Beginn des vierten Viertels. Den Bucks um Superstar Giannis Antetokounmpo fehlt nur noch ein Sieg für den Einzug in die Conference Finals.

Auch die Golden State Warriors sind lediglich ein Erfolg vom Weiterkommen entfernt. Ein vorzeitiges Ende der Best-of-Seven-Serie haben die Memphis Grizzlies jedoch für einmal vereitelt: Das Team aus Tennessee gewann sein Heimspiel gegen die «Dubs» deutlich mit 134:95 und verkürzte in der Serie auf 2:3. (dur)

Den Milwaukee Bucks (dunkle Trikots) ist in Boston ein Comeback-Sieg gelungen.

Den Milwaukee Bucks (dunkle Trikots) ist in Boston ein Comeback-Sieg gelungen.

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Perisic schiesst Inter Mailand zum Pokalsieg

Inter Mailand ist italienischer Pokalsieger. Im Finale der Coppa Italia setzten sich die Nerazzurri in Rom mit 4:2 nach Verlängerung gegen Titelverteidiger Juventus Turin durch. Für die Mailänder war es der achte Cuptriumph, der erste seit elf Jahren. Nach der frühen Führung für Inter durch Europameister Nicolo Barella (7.) drehten Alvaro Morata (50.) und Dusan Vlahovic (52.) mit einem Doppelschlag das Spiel. Hakan Calhanoglu glich per Foulelfmeter für Inter aus (80.) und erzwang die Verlängerung. Ivan Perisic sorgte schliesslich für die Entscheidung (99./102.). Zuerst traf der Kroate vom Elfmeterpunkt, anschliessend reüssierte er mit einem sehenswerten Weitschuss. Kurz darauf sah Juve-Trainer Massimiliano Allegri nach heftigen Diskussionen an der Seitenlinie Rot.

Inter kann damit das Double holen. Zwei Spieltage vor dem Ende der Saison in der Serie A beträgt der Rückstand auf den Lokalrivalen AC Milan allerdings zwei Punkte. Für Rekordmeister Juventus endet derweil eine enttäuschende Saison ohne Titel. (sid/swe)

Inter Mailand gewinnt den Coppa-Final gegen Juve in der Verlängerung. Ivan Perisic (vorne) erzielt dabei ein Traumtor.

Inter Mailand gewinnt den Coppa-Final gegen Juve in der Verlängerung. Ivan Perisic (vorne) erzielt dabei ein Traumtor.

Keystone

Vierer-Pack von Kevin de Bruyne bringt Man City auf Titelkurs

Mit vier Toren und einer sensationellen Leistung hat Kevin de Bruyne Manchester City fast im Alleingang auf Titelkurs in der englischen Premier League gehalten. Beim 5:1 bei den Wolverhampton Wanderers traf der belgische Nationalspieler dreimal mit links (7./16./24.) und einmal mit rechts (62.). ManCity liegt zwei Spiele vor dem Saisonende drei Punkte und sieben Tore vor dem Champions-League-Finalisten FC Liverpool. Für Wolverhampton traf Leander Dendoncker (11.) zum zwischenzeitlichen 1:1, City-Stürmer Raheem Sterling (84.) besorgte den Endstand. (sid)

Wahnsinn: Kevin de Bruyne netzt für Manchester City gleich vierfach ein.

Wahnsinn: Kevin de Bruyne netzt für Manchester City gleich vierfach ein.

Keystone

Nach Beschwerde von Chile gegen Ecuador: Fifa leitet Verfahren ein

Nach einer Beschwerde des chilenischen Fussballverbands wegen Zweifeln an der Herkunft des ecuadorianischen Nationalspielers Byron Castillo hat die Fifa ein Disziplinarverfahren eingeleitet. Die beteiligten Verbände seien zu einer Stellungnahme gegenüber der Disziplinarkommission zu den Vorwürfen aufgefordert worden, teilte die Fifa am Mittwoch mit. Nach Einschätzung der Chilenen hatte Castillo keine gültige Spielberechtigung während der Qualifikationsphase für die Fussball-WM in Katar.

Nach Angaben des chilenischen Verbands soll Castillo falsche Angaben über seinen Geburtsort und sein Geburtsdatum gemacht haben. So sei der Rechtsverteidiger in Kolumbien zur Welt gekommen und nicht in Ecuador. Ausserdem sei er in Wirklichkeit drei Jahre älter als angegeben. Offenbar zielt die Beschwerde Chiles darauf ab, dass die Fifa die acht WM-Qualifikationsspiele, an denen Castillo beteiligt war, als Siege für die jeweiligen Gegner Ecuadors wertet. Damit könnte Ecuador seinen WM-Platz verlieren und Chile nachrücken. (dpa)

Soll falsche Angeben über sein Geburtsdatum und sein Geburtsort gemacht haben: Byron Castillo (rechts).

Soll falsche Angeben über sein Geburtsdatum und sein Geburtsort gemacht haben: Byron Castillo (rechts).

Keystone

Démare gewinnt fünfte Giro-Etappe – López weiter Gesamtführender

Arnaud Démare hat die fünfte Etappe des Giro d’Italia für sich entschieden. Der 30-jährige Franzose gewann den 174 Kilometer langen Teilabschnitt von Catania nach Messina im Sprint vor dem Kolumbianer Fernando Gaviria. Auf Rang drei fuhr der Italiener Giacomo Nizzolo. Bester Schweizer auf Sizilien wurde Reto Hollenstein auf Rang 94.

Die Gesamtführung hat weiter der Spanier Juan Pedro López inne, als bester Schweizer im Giro-Klassement ist Mauro Schmid auf Position 67 klassiert. Am Donnerstag geht die Rundfahrt mit der ersten Etappe auf dem italienischen Festland weiter. (dur)

Juan Pedro López bleibt in Rosa, der Spanier führt das Gesamtranking des Giro d'Italia weiter an.

Juan Pedro López bleibt in Rosa, der Spanier führt das Gesamtranking des Giro d'Italia weiter an.

Keystone

Sven Bärtschi kehrt in die Schweiz zurück

Sven Bärtschi kehrt nach zwölf Jahren in den USA in die Schweiz zurück. Der 29-Jährige wechselt zur kommenden Saison zum SC Bern. Dies gab der National-Ligist am Mittwochnachmittag bekannt. Bärtschi erhält einen Dreijahresvertrag bis Sommer 2025.

«Es war immer mein Ziel, die Karriere dereinst in der Schweiz fortzusetzen», sagte der Berner Bärtschi gemäss der Medienmitteilung. Nun sei die Zeit reif, «nach Hause zu kommen». 2010 war der Stürmer von seinem Jugendverein SC Langenthal in die Juniorenliga WHL gewechselt. In der NHL spielte er für die Calgary Flames, die Vancouver Canucks sowie die Las Vegas Golden Knights. In der vergangenen Saison war er beim AHL-Team Henderson Silver Knights aktiv. (dur)

Bencic scheidet in Rom früh aus, Teichmann schlägt Weltnummer sechs

Für Belinda Bencic (WTA 14) hat das WTA-Masters-Turnier in Rom ein jähes Ende genommen. Die Schweizer Olympiasiegerin unterlag der US-Amerikanerin Amanda Anisimova (WTA 32) im Sechzehntelfinal mit 6:7, 1:6. Während der erste Satz noch ausgeglichen verlief und erst im Tiebreak entschieden wurde, sah die St. Gallerin im zweiten Umgang kein Land mehr.

Ungleich erfolgreicher verlief der Tag für Jil Teichmann (WTA 29). Die formstarke Bielerin setzte sich in drei Sätzen mit 6:2, 4:6, 6:2 gegen Karolina Pliskova, immerhin die Nummer sechs der Welt, durch. Im Achtelfinal trifft die 24-Jährige auf Elena Rybakina (WTA 17) aus Kasachstan. Schon in Madrid waren sich die beiden in der Runde der letzten 16 gegenübergestanden; die Schweizerin hatte mit 6:3, 6:1 klar die Oberhand behalten. (dur)

Jil Teichmann präsentiert sich weiter in bestechender Verfassung.

Jil Teichmann präsentiert sich weiter in bestechender Verfassung.

Keystone

ZSC Lions verpflichten finnischen Verteidiger

Die ZSC Lions basteln an ihrem Kader für die kommende Saison: Der National-Ligist hat den Finnen Mikko Lehtonen verpflichtet. Der 28-jährige Verteidiger spielte zuletzt für den SKA St. Petersburg in der russischen KHL und erhält in Zürich einen Zweijahresvertrag bis Sommer 2024. Dies gab der amtierende Vizemeister am Mittwoch bekannt.

«Mikko ist der produktive Offensivverteidiger, den wir gesucht haben. Er ist kräftig und ein guter Läufer. Ein kompletter Verteidiger, der auch defensiv sehr solid spielt», liess sich ZSC-Sportchef Sven Leuenberger im Communiqué zitieren. In insgesamt 461 Ernstkämpfen gelangen Lehtonen 207 Skorerpunkte. Mit der finnischen Nationalmannschaft wurde er 2019 Weltmeister, 2022 Olympiasieger. (dur)

NBA-Playoffs: Heat und Suns legen erneut vor

Den Miami Heat und den Phoenix Suns fehlt im Viertelfinal der NBA-Playoffs bloss noch ein Sieg, um den Einzug in die Conference Finals zu finalisieren – beide führen in ihren respektiven Serien mit 3:2. Die Heat gewannen ihr Heimspiel gegen die Philadelphia 76ers klar mit 120:85. Nicht minder deutlich fiel der Heimsieg der Suns über die Dallas Mavericks aus; der Vorjahresfinalist aus dem Bundesstaat Arizona setzte sich überlegen mit 110:80 durch. (dur)

Die Phoenix Suns (um Superstar Chris Paul, links) liessen den Dallas Mavericks keine Chance.

Die Phoenix Suns (um Superstar Chris Paul, links) liessen den Dallas Mavericks keine Chance.

Keystone

Fiala und Minnesota vor dem Playoff-Out

Die Minnesota Wild stehen im Achtelfinal der NHL-Playoffs kurz vor dem Aus. Das Team um den Schweizer Kevin Fiala unterlag den St. Louis Blues mit 2:5 – und liegt in der Best-of-Seven-Serie mit 2:3 zurück. Eine weitere Niederlage würde für die Wild demnach das Saisonende bedeuten.

Besser läuft es derweil für Nino Niederreiter und die Carolina Hurricanes. Das Team aus Raleigh bezwang die Boston Bruins zuhause mit 5:1 und ist nur noch einen Sieg vom Einzug in die nächste Runde entfernt. (dur)

Kevin Fiala (links) muss mit Minnesota die letzten zwei Spiele der Achtelfinalserie gegen St. Louis gewinnen, um das Weiterkommen noch zu realisieren.

Kevin Fiala (links) muss mit Minnesota die letzten zwei Spiele der Achtelfinalserie gegen St. Louis gewinnen, um das Weiterkommen noch zu realisieren.

Keystone

Liverpool erfüllt die Pflicht

Jürgen Klopp bleibt mit dem FC Liverpool vorerst im Rennen um die englische Meisterschaft. Drei Tage nach dem Rückschlag gegen Tottenham setzten sich die Reds mit 2:1 bei Aston Villa durch und zogen zunächst mit Spitzenreiter Manchester City nach Punkten gleich. Man City könnte mit einem Sieg am Mittwoch (21.15 Uhr) bei den Wolverhampton Wanderers wieder auf drei Punkte davonziehen - vor den letzten beiden Spieltagen.

Douglas Luiz brachte die Gastgeber bereits in der dritten Minute in Führung, als Torhüter Alisson den Ball nicht festhalten konnte. Joel Matip glich nur drei Minuten später aus. Sadio Mané sicherte den Gästen aus Liverpool mit einem Kopfballtor (65.) den Sieg. Am Samstag (17.45 Uhr) könnten die Reds im Endspiel um den FA Cup gegen den FC Chelsea nach dem Ligapokal den zweiten Titel der Saison gewinnen. (sid)

Sadio Mané (links) feiert sein Tor zum 2:1 gegen Aston Villa.

Sadio Mané (links) feiert sein Tor zum 2:1 gegen Aston Villa.

Keystone

Young Boys zerlegen St. Gallen in Halbzeit zwei

Der FC St. Gallen verpasste es, den FC Lugano im Kampf um einen Platz in der Europa League unter Druck zu setzen. Auswärts bei den Young Boys resultierte am Dienstagabend eine 1:4-Niederlage. Deutlich wurde die Angelegenheit im Wankdorf erst nach einer Stunde. Wilfried Kanga (mittels Penalty), Christian Fassnacht und Meschack Elia sorgten innert acht Minuten mit drei Toren für klare Verhältnisse. Elia brachte YB früh (7.) in Führung, Jérémy Guillemenot erzielte nach der Pause (51.) den zwischenzeitlichen Ausgleich. Für den FC St. Gallen steigt nun am Sonntag an gleicher Spielstätte der Cupfinal gegen Lugano. (swe)

Die Berner Young Boys feiern einen klaren 4:1-Sieg gegen St. Gallen.

Die Berner Young Boys feiern einen klaren 4:1-Sieg gegen St. Gallen.

Keystone

Wawrinka kommt es bei einem Sieg mit Djokovic zu tun

Novak Djokovic hat beim ATP-Masters in Rom souverän die erste Hürde genommen. Der Weltranglistenerste setzte sich bei der Generalprobe für die French Open nach 1:31 Stunden 6:3, 6:2 gegen Aslan Karazew aus Russland durch. Im Achtelfinale trifft Djokovic auf Stan Wawrinka oder seinen Landsmann Laslo Djere. Der Westschweizer und der Serbe duellieren sich morgen Mittwoch. Djokovic war zuletzt beim Masters in Madrid trotz steil ansteigender Formkurve im Halbfinale am spanischen Shootingstar und späteren Turniersieger Carlos Alcaraz gescheitert. (sid)

Auf Novak Djokovic wartet ein Duell gegen einen Landsmann oder Stan Wawrinka.

Auf Novak Djokovic wartet ein Duell gegen einen Landsmann oder Stan Wawrinka.

Keystone

Kämna triumphiert auf dem Ätna – Schmid bester Schweizer

Der Deutsche Lennard Kämna hat die erste Bergprüfung beim 105. Giro d’Italia gewonnen. Der 25-Jährige vom Team Bora-hansgrohe war nach 172 Kilometern und einem Schlussanstieg auf den Ätna der stärkste Fahrer. Der Deutsche feierte damit nach der Tour de France 2020 seinen zweiten Etappensieg bei einer grossen Rundfahrt. Im Schlusssprint setzte er sich vor Juan Pedro Lopez (Trek-Segafredo) durch. Der Spanier übernahm das Rosa Trikot des Gesamtführenden vom Niederländer Mathieu van der Poel (Alpecin-Fenix).

Als bester Schweizer überquerte Mauro Schmid die Ziellinie der 4. Etappe. Im Gesamtklassement liegt der 22-jährige Zürcher mit gut vier Minuten Rückstand auf Rang 31. Die 5. Etappe von Catania, der zweitgrössten Stadt auf Sizilien, in die Hafenstadt Messina könnte wieder eine Angelegenheit für die Sprinter werden. Am Donnerstag geht es dann aufs italienische Festland. Die ersten drei Etappen gingen in Ungarn über die Bühne. (swe)

Der Deutsche Lennard Kämna setzte sich auf der 4. Etappe im Sprint durch.

Der Deutsche Lennard Kämna setzte sich auf der 4. Etappe im Sprint durch.

Keystone

Champions League wird von 32 auf 36 Teams aufgestockt

Das Exekutivkomitee der Uefa hat die angekündigte Reform der europäischen Klubwettbewerbe ab der Saison 2024/25 abgesegnet. Dies teilt die Uefa am Dienstag mit. Dabei ist die Uefa den Kritikern an der im April beschlossenen Reform der Champions League entgegengekommen.

Der neue Modus der Königsklasse sieht eine Aufstockung von derzeit 32 auf 36 Teilnehmer vor. Die Ursprungsidee, wonach zwei der vier zusätzlichen Startplätze über eine Fünf-Jahres-Rangliste der Klubs vergeben werden sollte, wurde aber nach heftiger Kritik verworfen. Nun werden diese zwei Zusatzplätze als Kompromiss an die Länder gehen, deren Teams in der vorherigen Europapokalsaison am besten abgeschnitten haben. Zudem wurde die Zahl der Vorrundenspiele nicht von sechs auf zehn, sondern nur auf acht erhöht. (sid/swe)

Ab der Saison 2024/25 spielen neu 36 Teams um die begehrte Trophäe der Champions League.

Ab der Saison 2024/25 spielen neu 36 Teams um die begehrte Trophäe der Champions League.

Keystone

Offiziell: Haaland wechselt zu Manchester City

Lange wurde darüber spekuliert, nun ist der Wechsel Tatsache: Erling Haaland verlässt im Sommer den deutschen Vize-Meister Borussia Dortmund und schliesst sich Premier-Ligist Manchester City an. Das melden die beiden Vereine am Dienstagnachmittag. «Die vertraglichen Details sind noch abzustimmen», teilt der BVB mit. Der 21-jährige norwegische Stürmer soll bei den Citizens einen Vertrag bis 2027 unterschreiben. Die Dortmunder kassieren durch den Deal eine Ablösesumme von 75 Millionen Euro (78,5 Mio. Franken). Gemäss Medienberichten soll Haaland bei City 375'000 Pfund (450'000 Franken) pro Woche verdienen. (gav)

SFV eröffnet Verfahren nach Vorwürfe gegen Gygax

Auch der Nachwuchs des FC Zürich hatte in dieser Saison Grund zu feiern: Mitte April wurde das U16-Team der Zürcher unter dem ehemaligen Nati-Spieler Daniel Gygax Cupsieger. Ende April kursierte eine Mail, bei der sich der U16-Trainer mit einem happigen Vorwurf konfrontiert sah. Im Nachgang an die Cup-Halbfinal-Partie der FCZ U16 gegen das Team Aargau soll Gygax Einfluss auf den Schiedsrichterrapport genommen haben. Dieser soll den Schiedsrichter gebeten haben, einem anderen FCZ-Spieler eine gelbe Karte zuzuordnen, weil dieser ansonsten fürs Final gesperrt gewesen wäre.

Der FC Zürich kommunizierte damals proaktiv und nahm Stellung: «Unser Trainerteam weist die Behauptung vehement zurück, auf den Schiedsrichterrapport Einfluss genommen zu haben.» Am Dienstag eröffnete nun der Schweizerische Fussballverband (SFV) ein Verfahren, um die Angelegenheit zu klären. Für sämtliche Beteiligten gilt die Unschuldsvermutung. (gav)

Der Schweizerische Fussballverband hat nach den Anschuldigungen gegenüber Daniel Gygax ein Verfahren eröffnet.

Der Schweizerische Fussballverband hat nach den Anschuldigungen gegenüber Daniel Gygax ein Verfahren eröffnet.

Keystone

Teichmann locker weiter

Jil Teichmann (WTA 29) übersteht die Startrunde beim WTA-1000-Sandplatzturnier in Rom problemlos. Die 24-jährige Seeländerin triumphierte gegen die Italienerin Jasmine Paolini (WTA 55) 6:3, 6:2. Die Schweizerin konnte ihrer Kontrahentin gleich viermal den Service abnehmen, musste ihrerseits nur ein Break zugestehen. In der nächsten Runde wartet nun die Tschechin Karolina Pliskova (WTA 6). Das bisher einzige Duell zwischen den beiden ging an die Schweizerin. Teichmann setzte sich in Cincinnati auf Hartbelag im vergangenen Jahr in zwei Sätzen durch. (gav)

Jil Teichmann gelingt der Auftakt in Rom.

Jil Teichmann gelingt der Auftakt in Rom.

Keystone

Skisprung-Weltcup weicht Fussball-WM aus

Der Skisprung-Weltcup möchte in diesem Winter nicht mit der Fussball-WM (21. November - 18. Dezember) konkurrieren. Deshalb wird der Weltcup-Start im polnischen Wisla von Anfang Dezember auf 5. und 6. November vorverlegt. Das teilte der Ski-Weltverband Fis mit.

Vereinzelt wird es dennoch zu Terminüberschneidungen kommen. So findet beispielsweise das Springen in Engelberg am 17. und 18. Dezember statt. Am Sonntag dieses Wochenendes geht der WM-Final über die Bühne. (gav)

Der Skisprung-Weltcup möchte in diesem Winter der Fussball-WM ausweichen.

Der Skisprung-Weltcup möchte in diesem Winter der Fussball-WM ausweichen.

Keystone

Josi nach Playoff-Aus nun an der WM?

Für die Nashville Predators setzt es im vierten Playoff-Spiel die vierte Niederlage ab. Die Equipe um Captain Roman Josi verlor in der Nacht auf Dienstag gegen die Colorado Avalanche mit 3:5. Die Predators stemmten sich gegen das Playoff-Aus, waren im Schlussabschnitt zwischenzeitlich mit 3:2 in Führung gegangen. Colorado drehte die Partie und qualifizierte sich mit einer makellosen Bilanz für die nächste Runde. Der Schweizer Verteidiger blieb ohne Skorerpunkt.

Im Hinblick auf die am Freitag beginnende Eishockey-WM in Finnland könnten dies gute Nachrichten für die Nationalmannschaft sein. Ob der 31-jährige Berner Nati-Coach Patrick Fischer zur Verfügung steht, ist noch nicht geklärt. (gav)

Roman Josi ist mit den Nashville Predators in der ersten Playoff-Runde ausgeschieden.

Roman Josi ist mit den Nashville Predators in der ersten Playoff-Runde ausgeschieden.

Keystone

Vor Eishockey-WM: Fischer streicht Quartett

Patrick Fischer hat seinem Kader für die anstehende Eishockey-WM in Finnland einen weiteren Schliff verpasst. Der Trainer der Schweizer Nationalmannschaft strich nach der 0:3-Niederlage gegen Tschechien vier Spieler aus dem Aufgebot. Konkret müssen Romain Löffel (HC Lugano), André Heim (HC Ambrì-Piotta), Noah Rod (Genève-Servette) sowie Mike Künzle (EHC Biel) das Team verlassen. Dies teilte der Schweizer Eishockey-Verband (SIHF) am Montag mit.

Die restlichen Spieler und Staff-Mitglieder reisen am Dienstag nach Helsinki «und bereiten sich dort in den verbleibenden drei Tagen nochmals intensiv auf das erste WM-Spiel vor», hiess es in der Mitteilung. Mit dem finalen WM-Aufgebot sei «gegen Ende dieser Woche» zu rechnen, liess sich Sportdirektor Lars Weibel zitieren. «Aktuell beobachten wir insbesondere die Situation in der NHL und reagieren dann entsprechend kurzfristig.» Die Nati bestreitet am Samstag ihren WM-Auftaktmatch gegen Italien. (dur)

Patrick Fischer hat vier Spieler aus seinem WM-Kader gestrichen.

Patrick Fischer hat vier Spieler aus seinem WM-Kader gestrichen.

Keystone

Wawrinka feiert gegen Weltnummer 17 ersten Sieg nach Comeback

Stan Wawrinka (ATP 361) hat beim ATP-1000-Turnier in Rom seinen ersten Sieg nach seinem Comeback Ende März gefeiert. Der 37-jährige Waadtländer gewann sein Auftaktmatch gegen den US-Amerikaner Reilly Opelka (ATP 17) in drei Sätzen mit 3:6, 7:5, 6:2. Dabei gelang dem dreifachen Grand-Slam-Sieger eine eindrückliche Wende: Nach dem verlorenen Startsatz hatte er auch im zweiten Abschnitt einem 2:4-Rückstand hinterherlaufen müssen. (dur)

Altstar Stan Wawrinka gelang sein erster Sieg nach seinem Comeback.

Altstar Stan Wawrinka gelang sein erster Sieg nach seinem Comeback.

Keystone

Golubic scheitert erneut in der ersten Runde

Viktorija Golubic (WTA 56) bekundet auf Sandplätzen weiter Mühe: Die Zürcherin ist zum dritten Mal hintereinander in der ersten Runde ausgeschieden. Beim WTA-1000-Turnier in Rom unterlag die 29-Jährige der Weissrussin Victoria Azarenka (WTA 16) sang- und klanglos 3:6, 0:6 und blieb vor allem im zweiten Satz gänzlich chancenlos. Schon in Stuttgart und Madrid war sie in der Auftaktrunde gescheitert. (dur)

Viktorija Golubic musste erneut früh die Segel streichen.

Viktorija Golubic musste erneut früh die Segel streichen.

Keystone

EHC Biel verpflichtet finnischen Nationaltorhüter

Der EHC Biel hat sich zur kommenden Saison die Dienste des finnischen Nationaltorhüters Juho Olkinuora gesichert. Wie die Seeländer am Montag mitteilen, erhält der 31-Jährige einen Einjahresvertrag bis zum Sommer 2023. Zuletzt spielte er in der russischen KHL für Metallurg Magnitogorsk. (dur)

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