Witzig oder tragisch?
Ehering von Andy Murray in stinkendem Schuh gestohlen – nun bittet er seine Community um Hilfe

Beim dreifachen Grand-Slam-Sieger Andy Murray hängt der Haussegen aktuell ziemlich schief. Schuld daran ist der Ehering, der dem Tennisprofi nach einer kuriosen Geschichte gestohlen wird.

Gabriel Vilares
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Andy Murray gibt sich für seine Aktion, in der sein Ehering gestohlen wurde, schlechte Noten.

Andy Murray gibt sich für seine Aktion, in der sein Ehering gestohlen wurde, schlechte Noten.

Instagram/andymurray und Keystone

«Ich weiss, dass ich ein Idiot bin», so die einführenden Worte von Andy Murray auf Instagram. In einem Video des 34-jährigen Schotten folgt die Erklärung: «Ich habe hier eine Sache, bei der ich eure Hilfe benötige.» Der dreifache Grand-Slam-Sieger befindet sich aktuell im kalifornischen Indian Wells und bereitet sich dort auf das ATP-1000-Turnier vor.

Vergangene Nacht wollte er seine «verschwitzten, feuchten und stinkenden» Schuhe auslüften. «Weil ich in meinem Zimmer keinen Balkon habe, wollte den Gestank nicht in meinem Hotelzimmer haben.» Deswegen entschied sich die ehemalige Nummer eins dafür, seine Schuhe über Nacht unter seinem Auto trocknen zu lassen. Einen Tag später weiss er, dass dies kein genialer Einfall war und muss selbst darüber lachen. «Als ich am nächsten Morgen zum Auto ging, waren die Schuhe weg.»

Schuhe weg, Ehering auch

In einem lokalen Tennisshop musste sich der Schotte mit neuem Schuhwerk eindecken. «Nicht ideal, aber auch nicht das Ende der Welt.» Doch der Schock folgt, als ihn sein Physio vor der Trainingseinheit nach dem Ehering fragt. Weil ihn der Ring beim Tennisspielen stört, bindet er diesen jeweils an seine Schuhe. Mitsamt den Schuhen wurde also auch sein Trauring gestohlen. «Ich muss wohl nicht erwähnen, dass dies zu Hause nicht sonderlich gut angekommen ist», so Murray. «Also muss ich diesen nun finden.»

Abschliessend bittet er seine Fans, das Video zu teilen, um der ganzen Geschichte auf den Grund gehen zu können. Zudem gedenkt der 34-Jährige, einen Finderlohn anzusetzen. Der Coach von Roger Federer, Ivan Ljubicic, versucht, Murray in den Kommentaren zu beruhigen: «Ich bin in meiner ersten Ehe, aber bereits beim dritten Ring. Das ist kein Problem. Aber warum hast du nur ein Paar Schuhe für ein ganzes Turnier dabei?»

Ins Turnier steigt Andy Murray (ATP 121) am Freitag gegen den Franzosen Adrian Mannarino (ATP 51) ein. Nach langen Verletzungspausen, einem zwischenzeitlichen Rücktritt und Implantation eines künstlichen Hüftgelenks versucht sich Murray wieder in die Top 100 der Weltrangliste zu kämpfen. Falls die Suche nach seinem Ehering erfolglos bleiben sollte, wird ihn seine Frau Kim Sears, mit der er seit 2015 verheiratet ist, bei der Rückkehr kaum mit offenen Armen empfangen.

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