ETH Zürich
Wegen Corona: Polyterrasse wird nicht neugestaltet

Keine Erweiterung und Sanierung des Mensa- und Mehrzweckgebäudes samt Polyterrasse: Die ETH Zürich spart damit 135 Millionen Franken.

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Schlechte Nachrichten für Studierende: Das MM-Gebäude und die Polyterrasse behalten ihre heutige Form.

Schlechte Nachrichten für Studierende: Das MM-
Gebäude und die Polyterrasse behalten ihre heutige Form.

Keystone

(abi) Die ETH Zürich hat verschiedene Bauprojekte geplant, um der starken Wachstumsphase der letzten Jahre gerecht zu werden. Nun hat die Schulleitung im Fall des Mensa- und Mehrzweckgebäudes MM und der Polyterrasse entschieden, dass diese nicht wie geplant erweitert und totalsaniert werden, wie die ETH Zürich am Dienstag mitteilt.

Hintergrund des Entscheids ist die finanzielle Entwicklung: «Obwohl die Studierendenzahlen stark weiterwachsen werden, wird der Finanzierungsbeitrag des Bundes künftig – auch Corona bedingt – dieses Wachstum nicht decken können», wird ETH-Präsident Joël Mesot in der Mitteilung zitiert. Da die MM-Erweiterung entfällt, brauche es auch kein Mensa-Provisorium. Mit dem Entscheid kann die ETH ihr Budget für Bauinvestitionen über die nächsten sechs Jahre um insgesamt 135 Millionen Franken entlasten.

MM und Polyterrasse sollen nun schrittweise mit «pragmatischen Teilerneuerungen» saniert werden, bevor dann frühestens ab 2028 die notwendige, grosszyklische Sanierung erfolgt, heisst es weiter. Dabei wird auf unterirdische Erweiterungen verzichtet. In einem ersten Schritt werden nun zwingende Sanierungen und technische Instandstellungen umgesetzt.