Humanitäre Hilfe
Erdbeben in Haiti: Schweiz beendet Soforthilfe nach drei Wochen

Das Schweizerische Korps für Humanitäre Hilfe hat seine Soforthilfe in Haiti beendet. Deren Fachleute arbeiteten an der Wiederherstellung der Trinkwasserversorgung. Die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (Deza) führt die Hilfe fort.

Drucken
Teilen
Das schwere Erdbeben kostete mindestens 2207 Menschen in Haiti das Leben. (Symbolbild)

Das schwere Erdbeben kostete mindestens 2207 Menschen in Haiti das Leben. (Symbolbild)

Keystone

Am 14. August erschütterte ein schweres Erdbeben Haiti. Gemäss den Behörden des Karibikstaates starben mindestens 2207 Menschen, 12'268 wurden zum Teil schwer verletzt. Als Teil der Soforthilfeaktion schickte die Schweiz ein Expertenteam des Korps für humanitäre Hilfe (SKH). Nach drei Wochen ist nun der Einsatz der rund 20 Personen beendet, wie das Aussendepartement EDA am Freitag mitteilt.

Die Fachleute des SKH hätten an der Wiederherstellung der Trinkwasserversorgung gearbeitet. Sie stellten in mehreren Ortschaften der Karibikinsel Wassertanks für 10’000 Personen auf und inspizierten die Schäden an öffentlichen Gebäuden wie Schulen und Kirchen auf mögliche Einsturzrisiken. Insgesamt hat die Schweiz laut Angaben des EDA vier Millionen Franken für die Hilfsaktion bereitgestellt, eine Million als Soforthilfe und drei Millionen für die Anpassung laufender Entwicklungsprogramme.

Nun werde die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (Deza) die Aktivitäten nach Abschluss der Soforthilfephase weiterführen. (dpo)

Aktuelle Nachrichten