Tierwohl
Mutmassliche Wilderei eines Luchses: Walliser Staatsanwaltschaft ermittelt

Die Walliser Behörden haben eine Strafanzeige gegen unbekannt eingereicht. Sie haben Hinweise, dass ein tot auf der Autobahn gefundener Luchs möglicherweise angeschossen wurde.

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Wurde der Luchs von einem Geschoss getroffen, bevor er überfahren wurde? Das soll nun die Staatsanwaltschaft klären. (Symbolbild)

Wurde der Luchs von einem Geschoss getroffen, bevor er überfahren wurde? Das soll nun die Staatsanwaltschaft klären. (Symbolbild)

Keystone

Auf der A9 bei Miéville in der Walliser Gemeinde Vernayaz war ein Luchs nach einer Kollision mit einem Auto tot aufgefunden worden. Obwohl der Tod des Tieres auf mehrere durch den Unfall verursachte Frakturen zurückzuführen war, zeigt ein Autopsiebericht nun: Eine weitere Verletzung – eine Wunde und Metallsplitter – wurde wahrscheinlich durch ein Geschoss verursacht, wie die Walliser Behörden in einer Mitteilung vom Montag schreiben.

Wegen des Verdachts auf Wilderei hat die Dienststelle für Jagd, Fischerei und Wildtiere bei der Staatsanwaltschaft Strafanzeige gegen eine unbekannte Person eingereicht. Eine Untersuchung wurde eingeleitet. In der Mitteilung bekräftigen die Walliser Behörden, dass sie jegliche Art der Wilderei verurteilen. Der Luchs sei eine streng geschützte Tierart und dessen Wilderei ein Vergehen, das von Amtes wegen verfolgt werde. (rwa)

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