Todesfall
Der Solothurner Bankier und Mäzen Peter Buser ist gestorben

Peter Buser ist nach langer Krankheit verstorben. Der 84-Jährige war nicht nur Grosssponsor des Turnverein Grenchen. National bekannt gemacht hat ihn sein gescheitertes Engagement beim HC Davos.

Joel Dähler, Samuel Thomi
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Der Turnverein Grenchen erhielt von Peter Buser 2,5 Millionen fürs neue Stadion. Beim HC Davos war sein Engagement schliesslich unerwünscht.

Der Turnverein Grenchen erhielt von Peter Buser 2,5 Millionen fürs neue Stadion. Beim HC Davos war sein Engagement schliesslich unerwünscht.

Oliver Menge (Archiv)

Der Solothurner Bankier und Mäzen Peter Buser ist am 29. Juli gestorben. Dies im Alter von 84 Jahren und nach langer Krankheit, wie der TV Grenchen am Dienstag in einer Meldung auf seiner Webseite schreibt. Am 10. August soll in Solothurn eine Gedenkfeier für Buser stattfinden.

Der in Trimbach bei Olten aufgewachsene Vermögensverwalter war bekannt als Sponsor verschiedenster Vereine und Stiftungen. So spendete er beispielsweise über 2.5 Millionen Franken an das neue Leichtathletikstadion des Turnvereins Grenchen. Es heisst noch heute entsprechend «Peter Buser Stadion».

Mit Engagement in Davos gescheitert

«Dein Leben war unermesslich», schreibt der TVG in seiner Mitteilung. Und weiter: «Deine Talente unvergleichlich. Dein Wille unbändig.» Neben seinem Mäzenatentum und Berufsleben engagierte sich Buser aber auch als Veranstalter, Musiker und Autor seiner eigenen Biografie.

National bekannt wurde Buser auch als möglicher Sponser des HC Davos, dies allerdings unter bizarren Umständen. Sein laut eigenen Angaben millionenschweres Engagement für das Hockeystadion scheiterte schliesslich, nachdem der Mäzen bei einem Auftritt im «Sportpanorama» von Fernsehen SRF seine Begleiterin als Untertänige inszenierte.

Als Gegenleistung für das Engagement hatte Peter Buser die Errichtung eines Musikpavillons vor dem Stadion gefordert. Wie der Bankier und Mäzen zu Lebzeiten sagte, verfügte er über ein Vermögen von 60 Millionen Franken.

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