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Die Konsumentenstimmung in der Schweiz verdüstert sich etwas

Der Wert für die Konsumentenstimmung ist gegenüber der letzten Befragung leicht gesunken. Die Perspektiven für die Arbeitsplätze und das eigene Budget bewerten die Befragten negativer.

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Die Befragten rechnen damit, dass die Arbeitslosigkeit in den kommenden Monaten ansteigt.

Die Befragten rechnen damit, dass die Arbeitslosigkeit in den kommenden Monaten ansteigt.

Donato Caspari

(mg) Der neuerliche Lockdown drückt auf die Konsumentenstimmung. Wie das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) am Donnerstag mitteilte, liegt der entsprechende Index für den Januar bei -15 Punkten. Er liege damit «deutlich unter seinem langjährigen Mittelwert (−5 Punkte)», heisst es in der Mitteilung. Auch gegenüber der Umfrage vom Oktober hat sich der Wert verschlechtert, damals lag der Index bei -13 Punkten.

«Spürbar pessimistischer im Vergleich zur Erhebung von Oktober fielen insbesondere die Erwartungen für die allgemeine Wirtschaftsentwicklung aus», schreibt das Seco. In diesem Teilbereich sank der Index von -14 auf -19 Punkte. Ebenfalls verschlechtert haben sich die Aussichten bei der erwarteten Entwicklung der Arbeitslosigkeit und die Sicherheit der Arbeitsplätze. Dies, so das Seco, deute «auf eine schwache Entwicklung der Konjunktur in naher Zukunft hin.»

Nicht nur die wirtschaftlichen Perspektiven sind für die Befragten etwas eingedunkelt, sondern auch die eigene Budgetsituation. «Die Erwartungen für die eigene finanzielle Lage verschlechterten sich erneut leicht», schreibt das Seco. Und auch «die Neigung zu grösseren Anschaffungen bleibe auf einem unterdurchschnittlichen Niveau.» An der aktuellen Befragung haben insgesamt 1505 Personen im Alter ab 16 Jahren teilgenommen.