Automobil
Trotz Corona: Die Amag-Gruppe konnte ihren Marktanteil steigern

Die Amag-Gruppe hat das Jahr 2020 mit einem Umsatz von vier Milliarden Franken abgeschlossen. Das sind 15 Prozent weniger als im Vorjahr. Gleichzeitig konnte die Gruppe die Marktanteile ihrer Marken steigern.

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Die Amag-Gruppe blickt nach eigenen Angaben auf ein «sehr solides 2020» zurück.

Die Amag-Gruppe blickt nach eigenen Angaben auf ein «sehr solides 2020» zurück.

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(abi) «Ein Jahr mit Licht und Schatten.» So überschreibt die Amag-Gruppe ihre am Freitag publizierte Medienmitteilung zu den Umsatzzahlen. Sie habe das herausfordernde Corona-Jahr 2020 mit einem konsolidierten Umsatz von vier Milliarden Franken abgeschlossen, 0,7 Milliarden oder 15 Prozent weniger als im Vorjahr. Damit blickt die Amag nach eigenen Angaben auf ein «sehr solides 2020» zurück. Zu Gewinn oder Verlust macht das Unternehmen keine Angaben.

Der Schweizer Automarkt brach um 24 Prozent auf knapp 237'000 Einheiten ein. Davon stammen 71'290 Personenwagen von der Amag. «Damit konnte die Amag ihren Marktanteil erstmals auf 30,1 Prozent steigern», heisst es weiter. Dazu kommen rund 8'300 Nutzfahrzeuge. «In diesem besonderen Jahr haben alle unsere Marken zulegen können. Zudem haben wir über 4406 Steckerfahrzeuge und weitere 7676 Autos mit neuen Antrieben verkauft», wird Amag-Chef Morten Hannesbo zitiert. Ebenfalls erfreulich: Keiner der Amag-Händler habe Konkurs anmelden müssen.