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SNB-Vizepräsident: «Ich bin überzeugt, dass Bargeld noch lange verwendet wird»

Bargeld werde trotz der Coronakrise langfristig nicht verschwinden, glaubt Fritz Zurbrügg, Vizepräsident der Schweizerischen Nationalbank. der letzten Wochen, die Abschwächung des Frankens ist willkommen und erfreulich.

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Fritz Zurbrügg stiess 2012 zur Nationalbank und wurde zunächst 2015 wurde er zum Vizepräsidenten des Direktoriums gewählt.

Fritz Zurbrügg stiess 2012 zur Nationalbank und wurde zunächst 2015 wurde er zum Vizepräsidenten des Direktoriums gewählt.

Sandra Ardizzone/CHM

(dpo) Das bargeldlose Zahlen hat in der Coronakrise zugenommen. Dies bestätigt auch Fritz Zurbrügg, Vizepräsident der Schweizerischen Nationalbank (SNB), in einem Interview mit dem «Blick» am Mittwoch: «Mit Noten und Münzgeld bezahlen ist rückläufig, wie stark, werden wir im Juni bekannt geben.» Erste Auswertungen zeigten, dass vor allem die Nutzung von Debitkarten zugenommen habe. Gleichzeitig glaubt Zurbrügg nicht, dass Bargeld langfristig verschwinden werde. «Ich bin überzeugt, dass Bargeld noch lange verwendet wird», so der Vizepräsident der SNB.

Vergangene Woche wurde der Euro zwischenzeitlich wieder für 1,11 Franken an der Börse gehandelt. Diese Abschwächung des Frankens ist laut Zurbrügg «willkommen und erfreulich». Aufgrund der verbesserten globalen Konjunkturaussichten sei die Nachfrage nach dem Franken, der in Krisenzeiten als sicherer Hafen gilt, zurückgegangen.