Bankiertag
Marcel Rohner wird Präsident der Schweizerischen Bankiervereinigung

Der ehemalige UBS-CEO Marcel Rohner hat am Bankiertag 2021 das Präsidium der Schweizerischen Bankiervereinigung übernommen. CS-CEO Thomas Gottstein kommt in den Verwaltungsrat.

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Der ehemalige UBS-CEO Marcel Rohner tritt die Nachfolge von Herbert J. Scheidt an, der die Bankiervereinigung (SBVg) während seiner fünfjährigen Amtszeit präsidiert hatte. Dass die Wahl auf Rohner fallen werde, war bereits im Mai überraschend bekanntgegeben worden. Rohner war bis 2009 CEO der UBS und hat seither keine operative Funktion in einer Bank ausgeübt. Er hatte seinen Posten 2009 im Nachgang zur Finanzkrise 2008 geräumt und sich danach kaum mehr öffentlich gezeigt.

Marcel Rohner war seit seinem Abgang von der UBS 2009 nicht mehr operativ bei einer Bank tätig. (Archivbild 2013)

Marcel Rohner war seit seinem Abgang von der UBS 2009 nicht mehr operativ bei einer Bank tätig. (Archivbild 2013)

Keystone

Neben einem neuen Präsidenten erhält die SBVg fünf neue Verwaltungsräte. Prominenteste Neuzugänge sind der CEO der Credit Suisse Thomas Gottstein und der CEO der Vontobel Bank Zeno Staub. Weiter nehmen im Gremium Einsitz Renaud de Planta von der Pictet-Gruppe, Jürg Staub von Reichmuth & Co. Privatbankiers und Bruno Thürig, designierter Präsident des Verbands Schweizerischer Kantonalbanken.

Am Bankiertag 2021 definierte die SBVg Handlungsfelder, die für die Zukunft der Schweiz als Finanzplatz von grosser Bedeutung seien, wie es in einer Mitteilung heisst. Dazu gehören der wirksame Schutz vor Cyberrisiken, eine massvolle Regulierung und einen besseren Marktzutritt im Ausland. Namentlich angesprochen wir von der SBVg dabei das Verhältnis der Schweiz zur EU. (wap)

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