Exporte
Handelsbilanz: Schweiz weist im Juli Überschuss von 4 Milliarden Franken aus

Im Juli stagnierten die Exporte, während die Importe leicht zunahmen. Geschwächelt bei den Schweizer Ausfuhren hat die umsatzstarke Pharma-Industrie.

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Die Exporte von Uhren und Bijouterie und Juwelierwaren legten im Juli zu. (Symbolbild)

Die Exporte von Uhren und Bijouterie und Juwelierwaren legten im Juli zu. (Symbolbild)

Keystone

Von einem «Treten an Ort» schreibt die Eidgenössische Zollverwaltung (EZV) in Bezug auf die Exporte im Juli. Diese würden, so die Mitteilung vom Donnerstag, auf dem Niveau des Vormonats verharren. Dadurch bestätige sich die «abgeflachte Entwicklung seit März 2021», so die EZV. Die Importe dagegen hätten saisonbereinigt dagegen im Juli um 1,7 Prozent zugelegt.

Eigentlich sähe auch die Exportbilanz besser aus, aber ausgerechnet der grösste Player – jener für chemisch-pharmazeutische Produkte – hat laut EZV im Juli geschwächelt. In diesem Bereich sanken die Exporte um 0,8 Prozent, was rund einer halben Milliarde Franken entspricht. In den meisten anderen Bereichen wuchsen dagegen die Exporte. In einzelnen Bereichen sogar kräftig. So legte beispielsweise der Versand von Bijouterie und Juwelierwaren um 21,4 Prozent zu.

Unterschiedlich fallen auch die einzelnen Regionen aus: Während die Exporte nach Europa wuchsen, verringerten sich jene nach Asien und Nordamerika. Das Importwachstum basiert laut EZV «hautpsächlich auf den Mehrimporten von chemischpharmazeutischen Produkten». In der Handelsbilanz resultierte ein Überschuss von 4,1 Milliarden Franken. (mg)

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