Klimawandel
Swiss Re: Schäden durch Naturkatastrophen werden zunehmen

Der Klimawandel hat auch für Versicherungen und Prämienzahler Folgen. Laut einem Bericht der Rückversicherung Swiss Re werden Katastrophenschäden bis ins Jahr 2040 um bis zu 60 Prozent steigen.

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Naturkatastrophen wie das massive Hochwasser in Nordrhein-Westfalen von diesem Sommer wird es wohl auch in Zukunft wieder geben.

Naturkatastrophen wie das massive Hochwasser in Nordrhein-Westfalen von diesem Sommer wird es wohl auch in Zukunft wieder geben.

Keystone

Der Klimawandel wird Schäden durch Naturkatastrophen nach Einschätzung des Rückversicherers Swiss Re in den kommenden Jahren nach oben schiessen lassen. Bis zum Jahr 2040 dürften die versicherten wetterbedingten Katastrophenschäden in entwickelten Märkten um 30 bis 63 Prozent zunehmen, sagte der Chefökonom des Schweizer Konzerns, Jérôme Haegeli, am Montag bei der Vorstellung einer Studie in einer Online-Konferenz. In Deutschland könnten die Schäden sogar um mehr als 90 Prozent, in China und Grossbritannien um fast 120 Prozent zunehmen. «Das macht es noch dringender, dass wir die Pariser Klimaziele erreichen», so Haegeli.

Die Studie gehört zu den ersten Veröffentlichungen anlässlich des alljährlichen Branchentreffens der Rückversicherer. Wegen der Coronapandemie findet es wie schon 2020 nicht wie üblich in Monte Carlo, sondern online statt.

Haegeli erwartet, dass die Folgen des Klimawandels auch die Prämien für die Versicherung von Gebäuden bis zum Jahr 2040 weltweit um 149 bis 183 Milliarden US-Dollar nach oben treiben. Insgesamt dürfte sich das Prämienvolumen in diesem Bereich bis dahin der Studie zufolge sogar auf 1,3 Billionen Dollar verdreifachen. Grösster Treiber werde das Wirtschaftswachstum sein, das rund drei Viertel des Anstiegs ausmache. (dpa/gb)

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