Konjunktur
Rückgang des Einkaufsmanagerindex kann Boomstimmung nicht trüben

Der Einkaufsmanagerindex der Industrie hat im August leicht abgenommen. Er liegt er aber nach wie vor deutlich über der Wachstumsschwelle.

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Der Industrie-Index schwächelte im August ein bisschen. Die Boomstimmung bleibt aber. (Symbolbild)

Der Industrie-Index schwächelte im August ein bisschen. Die Boomstimmung bleibt aber. (Symbolbild)

Keystone

Als Frühindikator der Konjunkturentwicklung gibt der Einkaufsmanagerindex die Einkaufslust unter Industrie- und Dienstleistungsunternehmen wieder. Im August ist der Indexstand der Industrie von 71,1 Punkten im Juli auf 67,7 gefallen. Der Rückgang trübt die allgemeine Boomstimmung jedoch nicht, wie einer Mitteilung der Credit Suisse zu entnehmen ist. Gegenüber dem Vorjahr liegt der Index aktuell 16,7 Punkte höher.

Im Dienstleistungssektor stieg der Zähler selbst im Vergleich zum Juli leicht an auf 60,8 Punkte. Damit liegt auch der Dienstleistungsindex mit einem Vorsprung von 10,8 Punkten deutlich über dem Vorjahreswert und auch deutlich über der Wachstumsschwelle von 50 Punkten.

Der Grund für die anhaltende Erholung sind laut der Credit Suisse unter anderem die Preise. Diese seien nicht mehr so stark angestiegen. Auch die Lieferketten sind im Vergleich zum Juli wieder etwas kürzer geworden. Insgesamt bleibt die Einkaufslage für Unternehmen jedoch schwierig, wie es weiter heisst. (gb)

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