Heimwerker
Nach Übernahme: Coop tauft seine Bau+Hobby-Läden um

Der neue Gigant im Schweizer Heimwerkermarkt heisst Jumbo. Coop gibt seine Eigenmarke nach der Übernahme auf. Alle 124 Filialen der beiden Marken sollen bestehen bleiben.

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Jumbo bleibt auch nach der Übernahme Jumbo. Bau+Hobby verschwindet dagegen.

Jumbo bleibt auch nach der Übernahme Jumbo. Bau+Hobby verschwindet dagegen.

Juri Junkov / bz Zeitung für die Region

Ade Bau + Hobby, Hallo Jumbo. Nachdem die Wettbewerbskommission endgültig grünes Licht für die Übernahme von Jumbo durch die Coop-Gruppe gegeben hat, beginnt nun die Zusammenführung. Wie Coop in einer Mitteilung vom Freitag schreibt, soll diese spätestens in einem Jahr abgeschlossen sein. Dabei verschwindet die Eigenmarke Bau + Hobby und wird neu durchwegs Jumbo heissen.

Derzeit gibt es 84 Filialen von Bau + Hobby und 40 von Jumbo. Alle diese Standorte wolle man «vollumfänglich weiterführen und die Mitarbeitenden im Verkauf weiterbeschäftigen», heisst es in der Mitteilung. Aber: Ohne Stellenreduktion wird die Zusammenlegung wohl doch nicht gehen: «Dort, wo langfristig Stellen in der Administration wegfallen, wird Coop den Mitarbeitenden nach Möglichkeit ein alternatives Jobangebot unterbreiten.»

«Klare Nummer 1»

Damit werde der neue Jumbo «die klare Nummer 1 im Schweizer Baumarkt», schreibt Coop. Philipp Wyss, Vorsitzender der Geschäftsleitung der Coop-Gruppe Genossenschaft, sagt: «Wir glauben an Jumbo und an das grosse Wachstumspotential des Schweizer Baumarktes.» Er freue sich «unseren Kundinnen und Kunden das Beste aus zwei Welten anzubieten».

Im Frühling wurde bekannt, dass Coop Jumbo übernehmen will. Die Besitzerin Maus Frères SA, der auch Manor gehört, verkauft das Unternehmen mit 40 Standorten und rund 1500 Mitarbeitenden an Coop. Maus Frères SA wolle sich auf ihre Kerngeschäfte konzentrieren. (mg)

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