Stadler übernimmt Digitalisierungs-Spezialistin VIPCO GmbH aus Mannheim und erweitert firmeneigene Kompetenzen

Stadler erweitert mit der vollständigen Übernahme der VIPCO GmbH aus Mannheim sein Portfolio um eine neue Engineering-Tochter mit rund 50 Mitarbeitenden in Deutschland.

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Die Stadler Mannheim GmbH entwickelt Software- und Hardwarekomponenten.

Die Stadler Mannheim GmbH entwickelt Software- und Hardwarekomponenten.

pd

(pd/red) Schwerpunkt der neuen Stadler Mannheim GmbH ist die Entwicklung von Soft- und Hardwarekomponenten für die Fahrzeugsteuerung und den Retrofit-Bereich.

Wie es in einer Medienmitteilung heisst, setzt Stadler weiterhin auf die konsequente Entwicklung firmeneigener Kompetenzen im Bereich Fahrzeugsteuerung und Digitalisierung von Schienenfahrzeugen. Die neue Stadler Mannheim GmbH mit Standorten in Mannheim, Kassel und Halle bringt Expertise im Bereich moderner Soft- und Hardwarekomponenten für die Schienenfahrzeugbranche mit in das Unternehmen.

Lebenszyklus und Komfort der Züge verlängern

Seit mehr als 20 Jahren gehört das Team aus rund 50 Ingenieurinnen und Ingenieuren zu den Pionieren und Taktgebern für neue Applikationen und Technologien, die überall dort zum Einsatz kommen, wo Elektronik extremen Umweltbedingungen ausgesetzt ist. Stadler Mannheim wird mit seinem Team insbesondere die Entwicklung von Hard- und Softwarekomponenten für die Bereiche Fahrzeugsteuerung und -automatisierung sowie für Kommunikations- und Diagnosesysteme für die gesamte Stadler-Gruppe weiter vorantreiben. Neben der Entwicklung neuer Systeme für Neubaufahrzeuge liegt ein Schwerpunkt auf dem Retrofit von Fahrzeugen, um auf diese Weise den Lebenszyklus und Komfort der Züge zu verlängern.

«Wir freuen uns, mit dem Team der Stadler Mannheim GmbH Zuwachs an hochkompetenten Fachkräften in Deutschland zu bekommen. Mit diesem Schritt verfolgen wir konsequent den Weg, verstärkt hauseigene Expertise in den für die Schienenfahrzeugbranche elementaren Bereichen der weiteren Digitalisierung und der Modernisierung von Fahrzeugen auszubauen», sagt Jure Mikolčić, CEO der Stadler-Division Deutschland.

«Wir sind stolz, nach langjähriger und sehr erfolgreicher Zusammenarbeit in vielen Projekten nun Teil von Stadler zu sein und unsere Technologien innerhalb des Unternehmens weiterentwickeln und einbringen zu können», ergänzt Albrecht Teich, Geschäftsführer der Stadler Mannheim GmbH.

Erst im Mai wurde bekannt, dass der langjährige Patron und frühere SVP-Nationalrat Peter Spuhler nach internen Differenzen interimistisch die operative Verantwortung wieder übernimmt. Der 61-jährige Spuhler hatte Stadler Rail 1989 für ungefähr 4,5 Millionen Franken gekauft. Damals zählte das Unternehmen 18 Mitarbeiter, heute sind es über 700.

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